NHL

Jonas Hiller führt die Flames zum dritten Sieg

Jonas Hiller ist in den Playoffs schwer zu bezwingen

Jonas Hiller ist in den Playoffs schwer zu bezwingen

Erneut dank einer Topleistung von Goalie Jonas Hiller gewinnen die Calgary Flames in den Playoff-Achtelfinals das vierte Duell gegen Vancouver 3:1. Roman Josi ist mit Nashville dagegen in Rücklage.

Wie in der vorangegangenen Partie wurde der Appenzeller unter die drei Stars des Spiels gewählt, diesmal als Nummer 2 hinter dem tschechischen Center Jiri Hudler, dem ein Tor und ein Assist glückte. Hiller wehrte 28 von 29 Schüssen ab.

Sämtliche Tore in diesem kanadischen Achtelfinal-Duell in Calgary fielen im ersten Drittel. Bei den Vancouver Canucks wurde Torhüter Eddie Lack nach diesem Drittel von Ryan Miller abgelöst, der sich in der Folge nicht bezwingen liess.

Bei den Flames wurde der rekonvaleszente Verteidiger Raphael Diaz nicht eingesetzt, wogegen Luca Sbisa (16:43 Minuten) und Yannick Weber (20:16), die Schweizer Verteidiger der Canucks, reichlich Einsatzzeit erhielten.

In der Nacht auf Freitag Schweizer Zeit könnten die Calgary Flames das Weiterkommen mit einem weiteren Sieg sicherstellen. Das Spiel wird in Vancouver stattfinden.

Josi mit Nashville in Rücklage

Verteidiger Roman Josi ist derweil mit Nashville in eine noch schwierigere Lage geraten. Die Predators verloren bei den Chicago Blackhawks 2:3 nach Verlängerung. Der Match dauerte 101 anstelle der üblichen 60 Minuten, weil auch nach der zweiten Verlängerung beim Stand von 2:2 noch keine Entscheidung gefallen war. Der goldene Schuss gelang Brent Seabrook von der blauen Linie. Es war das zweite Tor des kanadischen Verteidigers in der Serie, welche die Blackhawks nun mit 3:1 Siegen anführen.

Roman Josi verrichtete wie so oft Schwerarbeit. Der Berner stand während 45:06 Minuten auf dem Eis, länger als jeder andere Feldspieler zuvor in der Klubgeschichte. Josi übertraf die Marke des aktuell verletzten (und schmerzlich vermissten) Captains und Starverteidigers Shea Weber um fast zwei Minuten. Erstmals in den Playoffs eingesetzt wurde bei den Predators auch der Schweizer Flügelstürmer Kevin Fiala, und zwar während gut elf Minuten. Beim entscheidenden Tor befand sich keiner der beiden Schweizer auf dem Eis.

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