Drei Tage nach dem bitteren Ausscheiden in der Champions League gegen Kärpät Oulu aus Finnland gelang den ZSC Lions die Reaktion. Die Zürcher drehten die Partie in der ausverkauften Lausanner Halle im Mitteldrittel mit drei Toren vom 1:2 zum 4:2 und fügten Lausanne die erste Niederlage seit genau einem Monat zu.

Den Lausannern kann kein Vorwurf gemacht werden. In einem intensiven Spiel blieben sie auch nach den drei Gegentreffern im mittleren Abschnitt stets dran. Und in der hektischen Schlussphase standen sie nach dem 4:5 durch Petteri Lindbohm (56.) - der finnische Verteidiger erzielte seinen ersten Saisontreffer - dem Ausgleich mehrmals sehr nahe.

Am Ende setzten sich die ZSC Lions zum sechsten Mal in Folge gegen Lausanne durch. Den letzten Heimsieg gegen den Meister feierte Lausanne im Januar 2017.

Das Telegramm:

Lausanne - ZSC Lions 4:5 (2:1, 1:3, 1:1)

6700 Zuschauer (ausverkauft). - SR Eichmann/Kika (CZE), Fuchs/Altmann. - Tore: 5. Jeffrey (Junland, Vermin/Ausschluss Blindenbacher) 1:0. 8. Prassl 1:1. 11. Vermin (Lindbohm, Jeffrey) 2:1. 22. Chris Baltisberger (Prassl) 2:2. 33. Klein 2:3. 36. Bodenmann (Pettersson) 2:4. 40. (39:01) Leone 3:4. 55. (54:00) Hollenstein (Klein) 3:5. 56. (55:19) Lindbohm 4:5. - Strafen: keine gegen Lausanne, 3mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions. - PostFinance-Topskorer: Junland; Noreau.

Lausanne: Boltshauser; Junland, Frick; Nodari, Genazzi; Lindbohm, Grossmann; Trutmann, Borlat; Vermin, Jeffrey, Leone; Bertschy, Emmerton, Kenins; Moy, In-Albon, Antonietti; Traber, Froidevaux, Simic.

ZSC Lions: Flüeler; Klein, Phil Baltisberger; Noreau, Geering; Blindenbacher, Marti; Berni; Pettersson, Schäppi, Bodenmann; Miranda, Shore, Hollenstein; Chris Baltisberger, Prassl, Bachofner; Karrer, Hinterkircher, Herzog.

Bemerkungen: Lausanne ohne Herren, Zangger (beide verletzt) und Mitchell (überzähliger Ausländer), ZSC Lions ohne Cervenka, Nilsson, Suter, Sutter und Wick (alle verletzt). Pfostenschuss Blindenbacher (7.). Timeout Lausanne (57:54). Lausanne ab 57:54 ohne Torhüter.