Das entscheidende Tor im Shootout erzielte der erst 17-jährige Noah Rod - er traf als einziger der zehn Schützen. Die beste Chance in der Overtime hatte Luganos Schwede Fredrik Pettersson vergeben, als er in der 75. Minute nach einem Wechselfehler von Servette mit einem Penalty an Tobias Stephan scheiterte. Lange hatte es nach einem Genfer Sieg nach 60 Minuten ausgesehen. Die 1:0-Führung von Alexandre Picard (9.) hielt bis zur 57. Minute, in der Thomas Ruefenacht der nicht unumstrittene Ausgleich gelang. Servette steht erstmals seit 2010 wieder in der Runde der besten vier. Lugano dagegen muss auch unter Patrick Fischer weiter auf den ersten Sieg in einer Playoff-Serie seit dem Gewinn des Meistertitels im Jahr 2006 warten.

Die Lions unterlagen Aufsteiger Lausanne 1:2. Nach dem 7:1 vom Dienstag in Lausanne schien das Weiterkommen des ZSC nur noch eine Formsache zu sein. Der Qualifikationssieger ging in der 23. Minute dank Ryan Shannon auch standesgemäss in Führung. Die Waadtländer zeigten jedoch Charakter und wendeten die Partie dank Toren von Juha-Pekka Hytönen (30.) und Thomas Déruns (39.). Es war für Lausanne bereits der zehnte 2:1-Sieg in der laufenden Spielzeit.

Die Kloten Flyers setzten sich gegen Davos 3:1 durch und führen nach dem dritten Erfolg hintereinander mit 3:2 Siegen. Das Game-Winning-Goal der Flyers erzielte in der 48. Minute ausgerechnet Janick Steinmann, der auf diese Saison hin nach drei Jahren beim HCD zu den Zürcher Unterländern gestossen war.