Stadionverbot

Für neun SC Bern-Fans ist die Saison vorbei, ehe sie begonnen hat

Neun Anhänger des SC Bern können sich in dieser Saison keine Eishockey-Spiele live anschauen (Symbolbild)

Neun Anhänger des SC Bern können sich in dieser Saison keine Eishockey-Spiele live anschauen (Symbolbild)

Wegen Ausschreitungen im vergangenen November in Freiburg wurden neun Anhänger des SC Berns mit einem schweizweit gültigen Stadionverbot belegt.

Das teilte die Kantonspolizei Freiburg am Montag mit. Das Stadionverbot gilt demnach für zwei Jahre. Zusätzlich wurden den Fans ein Rayonverbot auferlegt - während zwölf Monaten müssen sie auch die nähere Umgebung des Stadions meiden.

Die Freiburger Polizei wirft den neun Fans gewalttätiges Verhalten während des Spiel Gottéron-SCB (3:2) am 6. November 2010 vor. Bereits bei der Ankunft im Bahnhof Freiburg hätten SCB-Fans Knallpetarden gezündet und anderes Pyromaterial entfacht.

Mit Schottersteinen attackiert

Nach dem Spiel gingen Fans beider Klubs vor dem Stadion aufeinander los. Später, am Bahnhof, sollen SCB-Anhänger dann Freiburger Sicherheitskräfte mit Schottersteinen attackiert haben. Ein Bahnpolizist wurde dabei leicht verletzt.

In der Schweiz haben mehrere hundert Eishockey-Fans Stadionverbot. Genaue Zahlen waren am Montag bei der National League nicht erhältlich. Wieviele Betroffene das Stadion- oder Rayonverbot tatsächlich respektieren, ist eine andere Frage.

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