Nationalliga-Einzelrichter Reto Steinmann erachtete den Check von Heins gegen Walker auf offenem Eis als nicht zufällig. Dem Kanadier musste bei seiner Aktion im Spiel vom 8. Oktober klar gewesen sein, dass er einen nicht den Puck führenden Spieler checken werde. Zudem sei Heins vor dem Check noch abgesprungen, womit der Angriff nicht gegen den Körper, sondern einzig gegen den Kopf des Gegners gerichtet war. Es sei deshalb von einem bewussten Foul und nicht von Fahrlässigkeit auszugehen, argumentierte Steinmann in seinem Urteil. Heins erhielt neben den sieben Spielsperren eine Busse von 2000 Franken auferlegt. Die erste Spielsperre verbüsste Heins bereits am Dienstag.

Lakers-Verteidiger Maurer wurde von Steinmann mit zwei Spielsperren und einer Busse von 1000 Franken bestraft. Er checkte ebenfalls am 8. Oktober den Bieler Gegenspieler Mathieu Tschantré auf offenem Eis gegen den Kopf. Die Aktion von hinten sei nicht irrtümlich oder zufällig erfolgt. Auch Maurer hat am Dienstag bereits eine Sperre verbüsst.