Freiburgs Trainer Mark French muss die Ursachen für die Heimniederlage nicht lange suchen. Seinem Team fehlte es primär an Disziplin. Die Freiburger kamen mit der strengeren Regelauslegung noch überhaupt nicht zurecht. Aus Freiburger Strafen entstanden die ersten vier Lausanner Goals. Joël Vermin erzielte in der 22. Minute das 1:0, unmittelbar nachdem Ralph Stalder von der Strafbank wieder aufs Eis zurückgekehrt war. Ronalds Kenins erhöhte in der 27. Minute während einer angezeigten Strafe auf 2:0. Und im Schlussabschnitt erzielten Yannick Herren (3:1) und Vermin (4:1) zwei Powerplay-Tore.

Gottérons einziger Treffer erzielte Matthias Rossi in der 38. Minute mittels Buebetrickli zum 1:2.

12,7 Sekunden vor Schluss setzte Lausannes Dustin Jeffrey mit einem Befreiungsschlag übers ganze Eis ins leere Tor zum 5:1 den Schlusspunkt. Dieses Tor führte dazu, dass Lausanne zum ersten Mal seit der Steinzeit an der Tabellenspitze der National League (früher NLA) steht.

Das Telegramm:

Fribourg-Gottéron - Lausanne 1:5 (0:0, 1:2, 0:3)

6163 Zuschauer. - SR Tscherrig/Urban, Bürgi/Rebetez. - Tore: 22. Vermin 0:1. 27. Kenins (Frick/Strafe angezeigt) 0:2. 38. Rossi 1:2. 45. Herren (Junland, Kenins/Ausschluss Miller) 1:3. 53. Vermin (Mitchell/Auschluss Marchon) 1:4. 60. (59:46) Jeffrey 1:5 (ins leere Tor). - Strafen: 7mal 2 plus 5 Minuten (Slater) plus Spieldauer (Slater) gegen Fribourg-Gottéron, 3mal 2 Minuten gegen Lausanne. - PostFinance-Topskorer: Sprunger; Froidevaux.

Fribourg-Gottéron: Berra; Stalder, Furrer; Hölos, Chavaillaz; Schneeberger, Schilt; Abplanalp; Sprunger, Bykow, Birner; Miller, Slater, Mottet; Rossi, Walser, Marchon; Holdener, Schmutz, Vauclair; Lhotak.

Lausanne: Zurkirchen; Junland, Grossmann; Genazzi, Lindbohm; Nodari, Frick; Trutmann, Borlat; Kenins, Jeffrey, Herren; Vermin, Mitchell, Bertschy; Antonietti, Froidevaux, Zangger; Traber, In-Albon, Leone.

Bemerkungen: Fribourg-Gottéron ohne Meunier (verletzt). - Pfostenschuss Junland (29.).