Nachdem er im Herbst den Sprung in das NHL-Team nicht geschafft hatte, schickten die Predators den 18-jährigen Stürmer zurück nach Jönköping, wo er bereits in der Saison davor gespielt hatte. In der schwedischen Liga absolvierte Fiala in der ersten Saisonhälfte 20 Partien, in denen er 5 Tore und 9 Assists sammelte. Nun folgte nach Fialas persönlich erfolgreicher U20-WM in Kanada mit 4 Toren in 6 Partien der Rücktransfer.

Für seine Entwicklung sei es besser, wenn Fiala sich in Milwaukee an das Spielsystem der Predators und das nordamerikanische Eishockey gewöhne, begründete Nashvilles General Manager David Poile den Transfer. Man erhoffe sich, dass Fiala - wie zwei Jahre davor der Schwede Filip Forsberg - in der AHL zu einem wichtigen Offensivspieler der Predators-Organisation heranwachse.

Fiala gilt als das aktuell grösste Schweizer Sturmtalent. Seine starken Leistungen führten dazu, dass Fiala vom damaligen Schweizer Nationaltrainer Sean Simpson bereits letztes Jahr im Alter von 17 Jahren für die A-WM in Weissrussland aufgeboten wurde. Im Sommer wurde Fiala von Nashville schliesslich in der ersten Runde des NHL-Drafts (als Nummer 13 aller Spieler) gezogen.