Die News des Abends kamen für das Team von Kevin Schläpfer aus Zug, weil dort die Kloten Flyers 2:3 verloren. Dadurch bleibt es beim Bieler Rückstand von sechs Punkten auf Rang 8. Für Servette ging mit dem sehnlichst erwarteten Erfolgserlebnis eine lange Serie zu Ende. Nach sieben Niederlagen hintereinander kamen die Genfer erstmals seit dem 5. Januar zu einem Sieg. Bangen mussten sie nicht, auch wenn sie eine Zweitore-Führung aufs Spiel setzten. Denn realistische Chancen auf den Ausgleich besass Biel nicht.

Mann der Partie war aus Sicht der Servettiens der Kanadier Alexandre Picard mit seinen Saisontreffern 9 (zum 2:0) und 10 (zum 3:1). Beide Male war der linke Flügel der ersten Genfer Offensivformation nach einem Rebound erfolgreich. Biel, das sechs der letzten sieben Auswärtspartien verloren hat, kam durch Marc-Antoine Pouliots Schuss unter die Latte nur noch zum Anschlusstreffer.

Genève-Servette - Biel 3:2 (1:0, 1:0, 1:2)

Les Vernets. - 6992 Zuschauer. - SR Rochette/Eichmann, Mauron/Tscherrig. - Tore: 20. Keller (Almond) 1:0. 25. Picard (Rivera, Gerber) 2:0. 44. Micflikier (Peter, Wellinger) 2:1. 49. Picard (Romy, Walsky) 3:1. 54. Pouliot (Haas, MacMurchy) 3:2. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 6mal 2 Minuten gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Romy; Micflikier.

Genève-Servette: Stephan; Vukovic, Bezina; Carle, Gautschi; Mercier, Randegger; Antonietti; Simek, Romy, Picard; Walsky, Almond, Keller; Dan Fritsche, Paul Savary, Fata; Gerber, Rivera, Friedli; John Fritsche.

Biel: Berra; Untersander, Wellinger; Gossweiler, Huguenin; Meier, Gloor; Trutmann; MacMurchy, Peter, Micflikier; Ulmer, Pouliot, Beaudoin; Tschantré, Kellenberger, Wieser; Sutter, Ehrensperger, Wetzel; Haas.

Bemerkungen: Servette ohne Walker (verletzt) und Salmelainen (überzähliger Ausländer), Biel ohne Ehlers, Kparghai und Spylo (alle verletzt). - 15. Lattenschuss Almond. - Timeouts: 50. Genève-Servette, 55. Biel. - Biel ab 58:50 ohne Goalie.