Eishockey NLA

Ein Einstand nach Mass für Yannick Weber

NHL-Spieler Yannick Weber (rechts) wird als Genfer Torschütze gefeiert

NHL-Spieler Yannick Weber (rechts) wird als Genfer Torschütze gefeiert

Auch bei Genf-Servette gegen Langnau erweist sich ein Lockout-Spieler als Schlüsselfigur: Yannick Weber erzielt beim 2:1-Sieg über die Tigers schon im ersten Abschnitt den «Gamewinner».

Der 24-jährige Weber bestritt vor fast 7000 Zuschauern in der stimmungsvollen Les-Vernets-Halle sein allererstes NLA-Spiel. Vor dem Wechsel nach Übersee hatte Weber nur in der NLB 28 Partien mit dem SC Langenthal bestritten. Sein NLA-Debüt begann harzig. Nach acht Minuten musste Weber wegen Beinstellens auf die Strafbank. Zehn Minuten später demonstrierte Weber aber seine grosse Stärke. Mit einem wuchtigen Slapshot gelang ihm das 2:0.

Lange schien Servette danach einem ungefährdeten Sieg entgegenzusteuern. Trotzdem wurde es am Ende noch spannend. Alban Rexha verkürzte für die Emmentaler nach 38 Minuten auf 1:2. Servette kontrollierte zwar auch im Schlussabschnitt das Geschehen, dennoch kamen die Tigers zu Möglichkeiten. Arnaud Jacquemet besass die beste nach 51 Minuten. In der 56. Minute wurde ein Goal von Robin Leblanc zu Recht wegen eines hohen Stocks annulliert. Im Finish gelang den kampfstarken Langnauern auch mit sechs gegen fünf Feldspieler der Ausgleich nicht mehr.

Servette steht so auch nach vier Partien noch ohne Verlustpunkt da. Im vierten Spiel schossen die Genfer auch erstmals öfter aufs Tor als der Gegner. Bei den ersten drei Siegen gegen Bern, Biel und Ambri hatte das Team von Chris McSorley jeweils aus der verstärkten Defensive heraus zum Sieg gefunden.

Genève-Servette - Langnau 2:1 (2:0, 0:1, 0:0)

Les Vernets. – 6853 Zuschauer. – SR Stricker, Kaderli/Küng. – Tore: 3. Fata (Bezina, Almond/Ausschluss Pelletier) 1:0. 20. (19:29) Yannick Weber (Ausschluss Jacquemet) 2:0. 38. Rexha (Rytz) 2:1. – Strafen: 6mal 2 Minuten gegen Genève-Servette, 7mal 2 Minuten plus Spieldauer (Pelletier) gegen Langnau. – PostFinance-Topskorer: Fata; Lukas Haas.

Genève-Servette: Tobias Stephan; Antonietti, Bezina; Hecquefeuille, Mercier; Vukovic, Gautschi; Dan Fritsche, Romy, Simek; Ryan Keller, Almond, Fata; John Fritsche, Walker, Rivera; Roland Gerber, Berthon, Gian-Andrea Randegger.

Langnau: Hübl; Genazzi, Popovic; Simon Lüthi, Rytz; Lardi, Reber; Stettler, Christian Moser; Leblanc, Kurtis McLean, Lukas Haas; Tobias Bucher, Pelletier, Claudio Moggi; Jacquemet, Froidevaux, Adrian Brunner; Rexha, Adrian Gerber, Kim Lindemann.

Bemerkungen: Genève-Servette ohne Samuel Friedli, Picard, Salmelainen, Jean Savary, Paul Savary und Walsky, Langnau ohne Bäumle, Sandro Moggi und Stephan Moser (alle verletzt). – Timeout: Genève-Servette (30.); Langnau (59.).

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