Fünfeinhalb Minuten sind bei der NHL-Partie zwischen den Calgary Flames und den St. Louis Blues erst gespielt, da passierts: Blues-Spieler Erik Johnson will vor dem eigenen Tor den Puck aus der Gefahrenzone schiessen.

Doch die Scheibe rutscht ihm über den Stock, da lässt er seinem Torhüter keine Chance und trifft für die Flames zur 1:0-Führung. Nach dieser Szene hätter er sich wohl am liebsten verkrochen.

Denn Blues gelingt am gestrigen Abend auch sonst nicht viel: Sie verlieren das Spiel klar 1:4.

Das erinnert an Philippe Furrer...

Dieses Eigentor von Johnson weckt Erinnerungen an ein anderes köstliches Eishockey-Tor: Der damalige SCB-Spieler Philippe Furrer überlistet an der Weltmeisterschaft 2008 gegen Russland seinen eigenen Torhüter Martin Gerber. Nach einem Bully in der eigenen Zone will er die Scheibe hinter dem Tor durchspielen, doch dies gelingt nicht. Er trifft mit einem Slapshot ins eigene Tor. Hätte er dies so gewollt, wäre es ihm wohl nicht gelungen.

Im Nachhinein bleibt selbst ihm nur das Schmunzeln übrig, wie er in einem Interview längst sagte. (sha)

Furrer trifft an der WM gegen Russland ins eigene Tor

Nati-Spieler Philippe Furrer trifft an der WM gegen Russland ins eigene Tor