Das Siegestor von Ambris Topskorer Dominik Kubalik nach nur 17 Sekunden war die schnellste Entscheidung in der Nachspielzeit in der laufenden Saison.

Ambris Goalie Benjamin Conz benötigte 29 Paraden für seinen vierten Shutout in der laufenden Meisterschaft und seine Nummer 44 insgesamt in der höchsten Spielklasse. Ambri feierte damit den neunten Sieg aus den letzten elf Heimspielen. Und die Tessiner distanzierten die zehntklassierten Genfer mit dem vierten Erfolg aus den letzten fünf Direktduellen weiter.

Dabei Ambri hätten die Partie sehr gut verlieren können. Die Gastgeber hatten zwei besonders kritische Phasen im Boxplay zu überstehen. Im Mitteldrittel befanden sich die Leventiner 43 Sekunden lang in doppelter Unterzahl. Und im Schlussdrittel vier Minuten in Folge in einfacher Unterzahl, als Nationalverteidiger Michael Fora für diese Dauer auf die Strafbank geschickt wurde.

Bei den Genfern gab Stammgoalie Robert Mayer nach überstandener Gehirnerschütterung mit mehrwöchiger Zwangspause sein Comeback. Die Gäste kassierten dennoch die vierte Niederlage in Serie.

Ambri-Piotta - Genève-Servette 1:0 (0:0, 0:0, 0:0, 1:0) n.V.

5359 Zuschauer. - SR Stricker/Müller, Castelli/Cattaneo. - Tor: 61. (60:17) Kubalik (Müller) 1:0. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 3mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Kubalik; Richard.

Ambri-Piotta: Conz; Fora, Jelovac; Plastino, Ngoy; Fischer, Guerra; Moor; Zwerger, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; Rohrbach, D'Agostini, Hofer; Kneubühler, Goi, Lauper; Mazzolini.

Genève-Servette: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Mercier, Dufner; Völlmin, Bezina; Antonietti, Martinsson; Fritsche, Berthon, Simek; Rod, Almond, Wick; Winnik, Richard, Wingels; Maillard, Kast, Riat.

Bemerkungen: Ambri ohne Kienzle, Dotti, Novotny, Lerg, Incir und Pinana (alle verletzt), Genève-Servette ohne Bouma, Skille, Rubin, Vukovic, Douay und Romy (alle verletzt) sowie Fransson (krank) und Bozon (gesperrt). - Verletzt ausgeschieden: 13. Berthon, 59. Winnik.