NHL

Die grosse Show von Damien Brunner im Penalty-Schiessen

Brunner auf dem Weg zum Tor

Brunner auf dem Weg zum Tor

Damien Brunner muss zwar noch auf seinen ersten NHL-Treffer warten, doch ein erstes Ausrufezeichen hat der Stürmer von Detroit in der NHL gesetzt. Er hat einen Penalty auf spektakuläre Weise versenkt und so sein Team zum Sieg geführt.

Brunner führte die Red Wings im zweiten Spiel zum ersten Sieg. Beim 4:3-Erfolg nach Penaltyschiessen bei den Columbus Blue Jackets verwertete der Zürcher als einziger Spieler seinen Versuch. Spektakulär bezwang er den russischen Goalie Sergei Bobrowski. Der Reporter von NBC prognostizierte, dass dieser Penalty auf allen Kanälen in der Schweiz und Nordamerika zu sehen sein werde.

Brunner musste nach der Partie den Ablauf seines Tricks den Journalisten erklären. Als Vorteil sah er, dass er in dieser Saison in der Schweiz bereits einige Penaltys geschossen hatte: "Ich fühlte mich gut, also habe ich es versucht. Zum Glück ging er rein." Vor ihm waren alle sieben Spieler gescheitert, unter ihnen Henrik Zetterberg und Pawel Datsjuk.

Damien Brunners Super-Treffer.

Mehr als einBubentrickli: Brunners Super-Goal

Detroit war in Columbus durch zwei Verteidiger-Tore 2:0 in Führung gegangen. Brian Lashoff schoss nach über 80 Minuten ohne Torerfolg den ersten Saisontreffer der Red Wings. Danach wendete Columbus die Partie vorübergehend. Datsjuk rettete die Gäste gut sechs Minuten vor Ende des dritten Drittels mit dem 3:3 ins Penaltyschiessen.

Drei weitere Schweizer standen in der Nacht auf Dienstag in Nordamerika im Einsatz. Goalie Jonas Hiller kam mit Anaheim zum zweiten Sieg (5:4 bei den Calgary Flames), obwohl die Kalifornier einen 3:0-Vorsprung verspielten. Hiller wehrte 21 Schüsse ab. Calgarys Sven Bärtschi kam 15:12 Minuten zum Einsatz und verliess das Eis mit einer Minus-1-Bilanz.

Wie die vom ehemaligen ZSC-Coach Bob Hartley trainierten Flames bezogen auf die Nashville Predators ihre zweite Niederlage im zweiten Spiel. Mit Roman Josi, der am zweitmeisten Eiszeit aller Predators erhielt, unterlag Nashville daheim St. Louis 3:4.

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