Die ZSC Lions verdienten sich den Sieg dank einer Leistungssteigerung nach der zweiten Pause. Die Lions dominierten das letzte Drittel mit 9:4 Torschüssen. Die entscheidenden Tore zur Wende gelangen beide Roman Wick, beide Male auf Vorarbeit von Mikko Lehtonen, der im Dress des Zürcher SC debütierte. Beim 2:2-Ausgleich acht Minuten vor Schluss musste Wick nur noch einschieben. Beim Siegtor nach 37 Sekunden der Verlängerung liessen die Lakers Wick zu viel Zeit, so dass sich dieser die Ecke aussuchen konnte.

Die Rapperswil-Jona Lakers dürfen nur mit den ersten 40 Spielminuten zufrieden sein. Sie zeigten nach einem viertägigen Trainingslager in Arosa eine engagierte Leistung, am Ende fehlte ihnen aber wohl die Kraft. Im Finish agierten sie viel zu passiv.