Die Zuger verdankten den Sieg ihrem beeindruckenden Überzahlspiel. Viermal spielte Zug im Powerplay. Daraus resultierten zwei Tore (3:0 und 4:3) und ein weiterer Treffer unmittelbar nach Ablauf der Strafe (2:0). Der HC Lugano dagegen schlug aus drei Überzahl-Chancen kein Kapital, obwohl sie in der Schlussphase des zweiten Abschnitts sogar während anderthalb Minuten zu fünft gegen bloss drei Zuger spielen konnten.

Das Siegtor zum 4:3 für Zug gelang Verteidiger Patrick Fischer nach nur zehn Powerplay-Sekunden in der 43. Minute. Dem HC Lugano gelang in der Folge keine weitere Reaktion mehr. Nach der Heimniederlage zeichnet sich ab, dass Lugano die Qualifikation kaum mehr unter den ersten vier wird beenden können. Auch sonst steht das Team von Larry Huras zwei Wochen vor dem Playoff-Auftakt vor einem neuen Problem. Nach dem ersten Gegentor schied Nummer-1-Torhüter Daniel Manzato mit einer Knieverletzung aus.