EHC Olten

Der EHC Olten sinnt gegen Martigny auf Revanche

Rettete im ersten Spiel in Martigny einen Punkt, wird aber im Rückspiel fehlen: Marco Truttmann. Bieri/Archiv

Rettete im ersten Spiel in Martigny einen Punkt, wird aber im Rückspiel fehlen: Marco Truttmann. Bieri/Archiv

Der EHC Olten trifft am Dienstagabend (20 Uhr) auf Red Ice Martigny. Die Unterwalliser sind eines von zwei Teams, die den Powermäusen in der laufenden Saison zwei Punkte abgeknöpft haben. Am ersten Spieltag siegten sie mit 3:2 nach Penaltyschiessen.

Der EHC Olten hat das erste Fünftel der Qualifikation mit Erfolg hinter sich gebracht. Die Mannschaft von Trainer Heikki Leime ziert die Tabellenspitze mit vier Zählern Vorsprung auf den Rivalen aus Langenthal. Nach der regulären Spielzeit ist der EHCO immer noch unbesiegt. Die einzigen beiden Verlustgänge erlitten die Powermäuse gleich zum Saisonstart gegen Martigny (2:3) und Langenthal (4:5) jeweils nach Penaltyschiessen. Danach gabs fünf Siege nach 60 Minuten und deren zwei nach Verlängerung. Und das alles, ohne wirklich vollumfänglich zu überzeugen. Sprich: Die Oltner sind Leader - und haben trotzdem noch viel Luft nach oben.

Weiter ohne Truttmann

Am Dienstagabend haben die Powermäuse nun die Gelegenheit, sich gegen Red Ice Martigny für die Penalty-Niederlage am allerersten Spieltag zu revanchieren. Damals rettete Marco Truttmann seiner Mannschaft mit dem Ausgleichstreffer drei Sekunden vor Ablauf der regulären Spielzeit noch den einen Punkt. Der Stürmer, der bisher noch nicht so richtig in die Gänge gekommen ist, wird dem EHC Olten beim Rückspiel gegen die Unterwalliser allerdings fehlen. Er leidet an einer leichten Zerrung, die er angesichts der komfortablen Tabellensituation und dem frühen Saisonzeitpunkt nun vollumfänglich auskurieren kann.

Mit Ausnahme von Truttmann und des ebenfalls verletzt fehlenden (Ersatz-)Goalies Kevin Huber kann Heikki Leime gegen Martigny personell aus dem Vollen schöpfen. Mit dabei sein wird auch Cody Burki, der am vergangenen Samstag in der Schlussphase des Spiels in Ajoie fehlte. Gemäss Assistenztrainer Dino Stecher erlitt der Schweiz-Kanadier, der in Pruntrut nach einer sechswöchigen Verletzungspause sein Comeback gegeben hatte, einen "Materialschaden" und wurde als Vorsichtsmassnahme geschont. Gegen Martigny wird er allerdings wieder mit von der Partie sein.

Jonathan Ast bei Morges

Nach Paolo Morini (Basel/KLH) und Ueli Huber (Biasca) wurde mittlerweile auch Verteidiger Jonathan Ast via B-Lizenz an einen Erstligisten ausgeliehen. Der Hüne wird bis auf Weiteres bei Forward Morges Spielpraxis sammeln. "Er ist physisch noch nicht bereit", sagt Stecher.

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