Torhüter Jonas Hiller wurde bei den Flames zum dritten Mal in Folge nicht eingesetzt. An Hillers Ersatz Karri Rämö lag es jedoch nicht, dass die Flames das Eis erneut als Verlierer verlassen mussten. Der Finne hielt 25 von 28 Schüssen und wurde zum zweitbesten Spieler der Partie gewählt. Mit Raphael Diaz stand bei Calgary trotzdem ein Schweizer im Einsatz. Nach überstandener Unterkörper-Verletzung erhielt der Zuger bei seinem zweiten Playoff-Einsatz 7:26 Minuten Eiszeit und beendete die Partie mit einer ausgeglichenen Bilanz.

Calgary verspielte im Mitteldrittel eine 2:1-Führung. Erst führte ein leichtsinniger Puckverlust von Rookie Johnny Gaudreau (37.) zum Ausgleich, dann handelte sich Joe Colborne wegen eines hohen Stocks eine Vier-Minuten-Strafe ein. Diese nütze Anaheim zu Beginn des Schlussabschnitts durch Matt Beleskey zur 3:2-Führung. Dem Kanadier gelang damit auch in der vierten Begegnung einen Treffer. Calgary liess in der Folge diverse Ausgleichsmöglichkeiten ungenutzt und kassierte 37 Sekunden vor Schluss das 2:4 ins leere Tor.

Damit droht den Flames in der Nacht auf Montag das Saisonende. Mit einem weiteren Heimsieg wäre Anaheim nach den Chicago Blackhawks (4:0 gegen Minnesota) als zweites Team für die Halbfinals qualifiziert und gleichzeitig sämtliche Schweizer aus dem Rennen um den Stanley Cup.

Das vorzeitige Saisonende noch einmal abgewendet haben die New York Rangers gegen die Washington Capitals. Dank einem 2:1-Heimsieg nach Verlängerung verkürzten die Rangers in der Serie auf 2:3.