Eishockey
Bodychecks und Co: So brutal kann Eishockey sein

Der tragische Unfall, welcher mit zur Querschnittslähmung des EHC-Olten-Spielers Ronny Keller führte, hat gezeigt, wie brutal die Sportart Eishockey sein kann. In der nordamerikanischen Profiliga NHL geht es noch härter zu und her.

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Julian Sprunger, Opfer eines Bodychecks an der WM 2009.

Julian Sprunger, Opfer eines Bodychecks an der WM 2009.

Keystone

Oft grenzt es an ein Wunder, dass nicht mehr passiert. Hier eine Auswahl von besonders gefährlichen Aktionen, welche glücklicherweise bei den Spielern keine bleibenden Schäden hinterlassen haben - mit einer Ausnahme.

Zdeno Chara, der 2-Meter-Verteidiger der Boston Bruins, rammt den Stürmer der Montreal Canadiens, Max Pacioretty, in den Abgrenzungspfosten des Plexiglases. Pacioretty brach sich einen Rückenwirbel und erlitt eine schwere Gehirnerschütterung, hat sich von seinen Verletzungen aber wieder erholt.

Shea Weber, der Verteidiger der Nashville Predators, rammt bei einem Zweikampf an der Bande den Kopf des Detroit-Stürmer Henrik Zetterberg gegen das Plexiglas. Weber kam mit einer Busse davon, Zetterberg der Lockout-Star des EV Zug, zum Glück ohne Verletzung.

Eine Szene, die erst vier Tage alt ist und erschreckende Ähnlichkeit mit dem Fall Ronny Keller hat. Buffalos Stürmer Patrik Kaleta checkt den New-Rangers-Spieler Brad Richards brutal von hinten in die Bande - im Gegensatz zu Langenthals Stefan Schnyder aber mit voller Absicht. Richards blieb wie durch ein Wunder unverletzt, Kaleta wurde für fünf Spiele aus dem Verkehr gezogen.

Einer der berühmtesten Checks der NHL-Geschichte: Einerseits weil er korrekt war, andererseits, weil er die Karriere eines der hoffnungsvollsten Talente frühzeitig beendete. New-Jersey-Verteidiger Scott Stevens rammt seine Schulter in den Kopf des Philadelphia-Stürmers Eric Lindros. Lindros musste seine Karriere später wegen den Folgen mehrerer Gehirnerschütterungen beenden.

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