National Hockey League

Bittere Niederlage für Jonas Hiller und Luca Sbisa

Neue Goaliemaske brachte kein Glück

Neue Goaliemaske brachte kein Glück

Trotz vier Skorerpunkten von Teemu Selänne und dem ersten Saisontor von Saku Koivu verlor Anaheim in Washington 4:5 nach Verlängerung. Jonas Hiller trug eine Mitschuld an der Niederlage.

Zwar gelangen dem Appenzeller Goalie in dem Spiel, das die Washington Capitals mit 40:15 Schüssen dominierten, 35 Paraden. Aber Jonas Hiller kassierte daneben auch drei komische Gegentore. Das Anschlusstor Washingtons zum 2:3 in der 37. Minute durch Dennis Wideman muss er sogar voll auf seine Kappe nehmen, weil er sich verspekulierte. Bei den ersten drei Gegentoren sah Hiller nicht blendend aus. Verteidiger Luca Sbisa beendete die Partie ebenfalls mit einer Minusbilanz (-1).

Die Anaheim Ducks führten bis zur 34. Minute mit 3:0 und bis acht Minuten vor Schluss noch 4:2. Zum Matchwinner für Washington avancierte schliesslich der Schwede Nicklas Bäckström. 42 Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit gelang ihm der 4:4-Ausgleich. Und nach 138 Sekunden der Verlängerung stellte Bäckström Washingtons 5:4-Sieg sicher. Brisant: Als die Washington Capitals in den letzten 80 Sekunden ohne Torhüter mit sechs Feldspielern den Ausgleich anstrebten, beliess Bruce Boudreau, der Trainer der Capitals, seinen Starstürmer Alexander Owetschkin auf der Bank.

In einem weiteren Spiel in der Nacht auf Mittwoch gelang Meister Boston Bruins ein erster Schritt aus der Krise. Boston besiegte nach drei Niederlagen hintereinander die Ottawa Senators, die zuletzt sechs Mal in Serie gewonnen hatten, mit 5:3.

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