Die Seeländer kamen erst zum dritten Sieg in den letzten zwölf Partien. Das Heimteam zeigte sich deutlich engagierter als das erstmals seit acht Jahren wieder für die Playoffs qualifizierte Ambri. Als echte Verstärkung zeigt sich weiterhin der neue Stürmer Dragan Umicevic. Das 1:0 in der 6. Minute war bereits der dritte Treffer des 39-jährigen Schweden in nur drei Partien. Ambris Topskorer Alexandre Giroux konnte zwar postwendend wieder ausgleichen, doch im Mitteldrittel sorgten Ryan MacMurchy und Gaëtan Haas für die Vorentscheidung.

Unglücklich sah für einmal auch der sonst in dieser Saison überragende Ambri-Goalie Sandro Zurkirchen aus. Beim 2:1 MacMurchys liess er einen harmlosen Schuss über die Linie kullern und auch beim 1:0 und beim 4:1 rutschte der Puck irgendwie unter seinen Schonern hindurch. Dieses letzte Tor erzielte Gianni Ehrensperger bei seinem ersten Spiel seit 25. Oktober, als er mit einer Hirnerschütterung ausgefallen war.

Biel - Ambri-Piotta 4:1 (1:1, 2:0, 1:0)

Eisstadion. - 4202 Zuschauer. - SR Kämpfer/Kurmann, Espinoza/Kohler. - Tore: 6. Umicevic (Jecker) 1:0. 8. Giroux (Park, Pestoni) 1:1. 29. MacMurchy (Rouiller, Bourque) 2:1. 37. Haas (Mosimann, Trutmann) 3:1. 53. Ehrensperger (Peter, Umicevic) 4:1. - Strafen: je 3mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Kamber; Giroux.

Biel: Meili; Rouiller, Gossweiler; Bell, Jecker; Untersander, Cadonau; Fey, Trutmann; MacMurchy, Kamber, Bourque; Ehrensperger, Peter, Umicevic; Burkhalter, Kellenberger, Herburger; Mosimann, Haas, Wetzel.

Ambri-Piotta: Zurkirchen; Gautschi, Kobach; Chavaillaz, Nordlund; Grieder, El Assaoui; Trunz, Sidler; Grassi, Schlagenhauf, Bianchi; Pestoni, Park, Giroux; Steiner, Miéville, Reichert; Pedretti, Duca, Williams.

Bemerkungen: Biel ohne Spylo, Beaudoin, Gloor, Hänni, Joggi, Tschantré, Wieser (alle verletzt) und Ulmer (krank), Ambri ohne Noreau (überzähliger Ausländer). Lattenschuss: Bourque (25.).