Biel-Coach Kevin Schläpfer versuchte nach vier Niederlagen wieder einmal etwas Neues. Obwohl Lukas Meili in den ersten Partien keineswegs schlecht gehalten hatte, versuchte es der Trainer erstmals in dieser Saison mit Simon Rytz im Kasten. Es lag auch diesmal nicht am Goalie, doch Servette reichte ein solider Auftritt, um zum ersten Heimsieg in der noch jungen Spielzeit zu kommen. Bereits nach gut sieben Minuten gelang Almond mit einem Ablenker der Führungstreffer, weitere sieben Minuten später tankte sich John Fritsche durch und verdoppelte den Vorsprung.

Auch wenn sich die Seeländer nach Kräften wehrten, nach dem 3:0 durch eine feine Einzelleistung Juraj Simeks war die Entscheidung 17 Minuten vor Schluss definitiv gefallen. Die fünfte Niederlage Biels in Serie zementiert den Platz am Tabellenende fürs Erste.

Genève-Servette - Biel 3:0 (2:0, 0:0, 1:0)

Les Vernets. - 6574 Zuschauer. - SR Kämpfer/Massy, Abegglen/Mauron. - Tore: 8. Almond (Kamerzin, Bezina/Ausschluss Fey) 1:0. 15. Fritsche (Mercier) 2:0. 43. Simek 3:0. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Servette, 6mal 2 Minuten gegen Biel. - PostFinance-Topskorer: Bezina; Spylo.

Genève-Servette: Stephan; Antonietti, Bezina; Kamerzin, Mercier; Vukovic, Marti; Iglesias; Petrell, Romy, Jacquemet; Simek, Almond, Picard; Berthon, Lombardi, Daugavins; Roland Gerber, Rivera, Fritsche; Savary.

Biel: Rytz; Untersander, Bell; Jecker, Gossweiler; Gloor, Cadonau; Moser, Fey; Wieser, Kellenberger, Tschantré; Ehrensperger, Peter, MacMurchy; Spylo, Kamber, Herburger; Sutter, Ellison, Wetzel.

Bemerkungen: Servette ohne Hollenstein, Biel ohne Haas (beide verletzt). 38. Pfostenschuss Spylo.