Diesen Sommer hatte Peltonen nach mehreren Jahren als Jalonens Assistent von Bern nach Lausanne gewechselt. Im ersten Aufeinandertreffen zwischen den beiden Coaches hatte Peltonen seinem Lehrmeister nichts entgegen zu setzen. Der SCB war in allen Belangen die bessere Mannschaft.

Das Schlussresultat stand jedoch schon nach dem ersten Drittel fest. Verteidiger Yanik Burren hatte am Vorabend beim 6:1-Sieg in Ambri mit einem Schuss ins leere Tor seinen ersten Treffer in der National League erzielt. Nun doppelte er nach und traf er ebenso mit einem Weitschuss (8.) wie 35 Sekunden vor der ersten Pause Mark Arcobello. Bern kontrollierte in der Folge das Spiel souverän und betrieb nicht mehr sonderlich viel Aufwand, was aufgrund des harten Programms in den letzten Tagen (sechstes Spiel in acht Tagen) nicht wirklich überraschend kam.

Bei Lausanne dürfte die Erkenntnis gereift sein, dass die verletzungsbedingte Absenz des letztjährigen Liga-Topskorers Dustin Jeffrey (drei bis vier Monate out) schwer wiegt. Peltonens Team blieb offensiv harmlos und bezog die dritte Niederlage in Folge.

Telegramm:

Bern - Lausanne 2:0 (2:0, 0:0, 0:0)

16'007 Zuschauer. - SR Salonen/Müller, Altmann/Rebetez. - Tore: 8. Burren (Mursak) 1:0. 20. (19:25) Arcobello (Ebbett, Almquist/Ausschluss Nodari) 2:0. - Strafen: je 4mal 2 Minuten. - PostFinance-Topskorer: Ebbett; Herren.

Bern: Genoni; Krueger, Blum; Burren, Almquist; Andersson, Beat Gerber; Marti; Mursak, Ebbett, Kämpf; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Heim, Haas, Scherwey; Berger, Bieber, Grassi.

Lausanne: Boltshauser; Genazzi, Lindbohm; Junland, Grossmann; Nodari, Frick; Trutmann; Zangger, Mitchell, Herren; Simic, Vermin, Bertschy; Leone, Froidevaux, Kenins; Traber, Antonietti, Schelling; Roberts.

Bemerkungen: Bern ohne Sciaroni (gesperrt), Kamerzin und Untersander, Lausanne ohne Jeffrey und In-Albon (alle verletzt). Pfostenschüsse Rüfenacht (17.) und Gerber (60.). Timeout Lausanne (58:05), Lausanne danach ohne Torhüter.