Eishockey

Bern blamiert sich gegen Rapperswil bis auf die Knochen

Zweikampf an der Bande zwischen Thomas Deruns (r.) und Thomas Pöck

Zweikampf an der Bande zwischen Thomas Deruns (r.) und Thomas Pöck

Der SC Bern bezog in einem Nachtrag zur NLA-Qualifikation gegen den Tabellenletzten Rapperswil-Jona eine blamable 1:2-Niederlage.

Im Romand-Derby sicherte sich der Vorjahresfinalist Genève-Servette gegen Fribourg (3:1) als siebtes Team die Teilnahme am Playoff.

Besser hätte der neue Coach Rapperswils nicht starten können: Der Russe Igor Pawlow führte seine Equipe bei seinem Einstand in der Schweiz zum ersten Erfolg beim Meister seit dem 3:2 am 14. Oktober 2008. Das erste Drittel war vollumfänglich nach seinem Gusto verlaufen. Loîc Burkhalter, der vom perfekten Assist Reids profitierte, und Lukas Grauwiler verschafften den taktisch disziplinierten Gästen einen frühen und entscheidenden Vorteil. Der Titelhalter reagierte zwar, aber für seine gut dotierten Verhältnisse auf enttäuschende Weise. Deshalb missriet das Debüt des teuren neuen Stürmers Thomas Déruns. Er verschwand zusammen mit dem schwachen Rest der SCB-Equipe spurlos von der Eisfläche.

In Genf hat Chris McSorley das Publikum wenige Tage nach dem Verkauf von Kultfigur Déruns mit einem Erfolg gegen Gottéron besänftigt. Knoepflis 0:1 korrigierten die Grenats im Westschweizer Derby innerhalb turbulenten 62 Sekunden. Jan Cadieux markierte unmittelbar nach einem annullierten Tor der Gäste den umstrittenen Ausgleich, ehe der US-Stürmer Richard Park mit seinem 15. Treffer die Wende zu Gunsten der Servettiens erzwang. Sekunden vor Schluss erhöhte Trachsler mit einem Schuss ins leere Tor auf 3:1.

Vor 7382 Anhängern rückten die Genfer auf Platz 6 vor, und die Teilnahme am Playoff ist nun (endlich) auch amtlich. Fribourgs Vollzugsmeldung ist nur noch eine Frage der Zeit; Biel liegt vier Runden vor Schluss der "Regular Season" elf Punkte zurück.

Bern - Rapperswil-Jona Lakers 1:2 (0:2, 1:0, 0:0). Genève-Servette - Fribourg 3:1 (0:1, 2:0, 1:0).

Rangliste: 1. Kloten Flyers 45/103. 2. Davos 45/99. 3. Zug 46/88. 4. Bern 46/85. 5. SCL Tigers 46/70. 6. Genève-Servette 46/65. 7. ZSC Lions 45/64. 8. Fribourg 46/63. 9. Biel 46/52. 10. Lugano 44/45. 11. Ambri-Piotta 45/43. 12. Rapperswil-Jona Lakers 46/42.

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