EHC Olten
Ärzte bestätigen: Ronny Keller bleibt querschnittsgelähmt

Schlimme Diagnose für Oltens Verteidiger Ronny Keller: Er wird nach einem Sturz gegen die Bande im Playoff-Halbfinalspiel gegen Langenthal für immer gelähmt bleiben.

Johannes von Mandach
Drucken
Teilen

Der während des Eishockey-Playoff-Halbfinals von Dienstag 5. März 2013 verletzte Verteidiger des EHC Olten, Ronny Keller, ist noch in der Nacht auf Mittwoch von Spezialärzten im Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil operiert worden.

Keller liegt zurzeit auf der Intensivstation. Er ist wach, gut ansprechbar und über die Folgen des Unfalls orientiert. Michael Baumberger, Chefarzt Klinik des SPZ, bestätigt: «Folge der schweren Verletzung des vierten Brustwirbels von Ronny Keller wird eine bleibende Querschnittlähmung sein. Es liegen weder Kopf- noch Hirnverletzungen vor», teilte der EHC Olten mit.

Ronny Keller wird die Intensivstation voraussichtlich in den nächsten Tagen verlassen können. Der aktuelle Behandlungsverlauf entspricht den Erwartungen der Ärzte.

Patient, Familie und der EHC Olten werden die Öffentlichkeit orientieren, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

Aktuelle Nachrichten