Wie bereits zu Beginn der Woche gegen Winnipeg erlebten die Fans von Anaheim ein Wechselbad der Gefühle. Nachdem die Ducks gegen die Jets ein 0:4 aufgeholt und noch 5:4 nach Verlängerung gewonnen hatten, gerieten sie diesmal bis zur 43. Minute 0:2 in Rücklage. Dass das Heimteam die Partie erneut drehte, lag vor allem an einem Spieler: Corey Perry. Der Flügelstürmer erzielte die Tore zum 1:2 (44.) sowie 2:2 (52.) und bereitete den Siegtreffer von Verteidiger François Beauchemin (59.) vor - dieser war allerdings haltbar. Perry befindet sich derzeit in ausgezeichneter Verfassung. In den letzten sieben Partien hat der zweifache Olympiasieger nicht weniger als elf Skorerpunkt erzielt - gegen Winnipeg hatte er in der letzten Minute zum 4:4 getroffen. Mit nunmehr 41 Saisontoren ist er die Nummer 2 hinter Alexander Owetschkin (48).

Nur eine untergeordnete Rolle beim Sieg der Ducks nahmen die Schweizer ein. Sbisa stand bloss während gut 13 Minuten auf dem Eis, Torhüter Jonas Hiller war zum dritten Mal in Folge Ersatz. Dass Anaheim zum dritten Mal in den letzten fünf Spielen im Schlussdrittel die Wende gelang, war enorm wichtig. Dank des fünften Sieges in den letzten sechs Begegnungen besitzen die "Enten" gute Chancen, die Pacific Division im 1. Rang zu beenden. Sie liegen nun drei Punkte vor den San Jose Sharks und haben eine Partie weniger ausgetragen. Zudem verkürzten sie den Rückstand auf die St. Louis Blues, das beste Team im Westen, auf einen Zähler. Überhaupt war Anaheim noch nie so gut wie in dieser (Jubiläums)-Saison.