Zug - Ambri 3:6

Ambri siegt dank Blitzstart

Jubel, Trubel, Heiterkeit: Ambris Dario Rohrbach, Jannik Fischer und Samuel Guerra (v.l.) feiern einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg in die Playoffs

Jubel, Trubel, Heiterkeit: Ambris Dario Rohrbach, Jannik Fischer und Samuel Guerra (v.l.) feiern einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg in die Playoffs

Ambri-Piotta macht einen weiteren Schritt in Richtung erster Playoff-Qualifikation seit 2014. Die Leventiner siegen in Zug dank vier Toren in den ersten neun Minuten mit 6:3.

Dass die Zuger aktuell die Nummer 2 der Liga sind, verdanken sie unter anderem dem Power- und Boxplay. Gegen Ambri standen die Zentralschweizer zu Beginn der Partie auch diesbezüglich neben den Schuhen. Nachdem die Gäste bereits nach 44 Sekunden durch einen Ablenker von Dario Rohrbach in Führung gegangen waren, gelangen Diego Kostner (5.) und Dominik Kubalik (6.) innerhalb von 59 Sekunden zwei Shorthander zum 3:0. In der 9. Minute erhöhte Matt D'Agostini im ersten Überzahlspiel der Tessiner auf 4:0. Die zweite Strafe gegen den EVZ nutzte Elias Bianchi zum 5:1 (30.).

Dennoch kam nochmals etwas Spannung auf. Dennis Everberg bei fünf gegen drei Feldspieler (33.) und Reto Suri (35.), der schon zum 1:4 (11.) getroffen hatten, verkürzten noch vor der zweiten Pause auf 3:5. Letzterer Treffer war der dritte Shorthander der Partie. Drei Unterzahl-Tore in einem Spiel gab es letztmals am 15. Februar 2013. Im letzten Abschnitt machten die Zuger mächtig Druck und erspielten sie einige Topchancen - zu den Sündern gehörte auch Carl Klingberg (48.), der nach der am 30. November erlittenen Nackenverletzung sein Comeback in der National League gab. Trainer Dan Tangnes ersetzte bereits knapp fünf Minuten vor dem Ende Torhüter Tobias Stephan durch einen sechsten Feldspieler. Dennoch setzte es für den EVZ die erste Niederlage nach drei Siegen ab, womit der Rückstand auf Leader Bern auf fünf Punkte anwuchs.

Für Ambri war es der vierte Sieg in den letzten fünf Spielen und ein seltener in Zug, war es doch erst der zweite seit dem 3:1 am 8. Oktober 2013. In der Tabelle verbesserten sich die Gäste vom 6. in den 5. Rang.

Zug - Ambri-Piotta 3:6 (1:4, 2:1, 0:1)

6895 Zuschauer. - SR Dipietro/Stricker, Castelli/Fuchs. - Tore: 1. (0:44) Rohrbach (Fischer, D'Agostini) 0:1. 5. (4:29) Kostner (Fora/Ausschluss Müller!) 0:2. 6. (5:28) Kubalik (Guerra/Ausschluss Müller!) 0:3. 9. D'Agostini (Plastino, Rohrbach/Ausschluss Senteler) 0:4. 11. Suri (Albrecht, Thiry) 1:4. 30. Bianchi (Tosques, Plastino/Ausschluss Senteler) 1:5. 33. Everberg (Roe, Diaz/Ausschlüsse Goi, Müller) 2:5. 35. Suri (Schlumpf/Ausschluss Diaz!) 3:5. 60. (59:48) Trisconi (Plastino) 3:6 (ins leere Tor). - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Zug, 7mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. - PostFinance-Topskorer: Martschini; Kubalik.

Zug: Stephan; Diaz, Morant; Schlumpf, Alatalo; Zgraggen, Stadler; Thiry; Klingberg, Roe, Everberg; Martschini, McIntyre, Simion; Leuenberger, Albrecht, Suri; Zehnder, Senteler, Schnyder.

Ambri-Piotta: Manzato; Plastino, Ngoy; Fischer, Guerra; Fora, Jelovac; Tosques; Trisconi, Kostner, Bianchi; Rohrbach, D'Agostini, Hofer; Zwerger, Müller, Kubalik; Incir, Goi, Lauper; Mazzolini.

Bemerkungen: Zug ohne Flynn (überzähliger Ausländer), Lammer und Zryd. Ambri ohne Kienzle, Dotti, Pinana, Lerg, Conz, Novotny (alle verletzt/angeschlagen). - Pfosten-/Lattenschüsse: 1. Fischer, 14. Roe. - 1. National-League-Spiel von Tosques. - Timeout Zug (5.). - Zug von 55:12 bis 57:13 und von 57:24 bis 59:48 ohne Goalie.

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