Und den Sieg gegen den Zürcher SC, der vorher sechsmal hintereinander gewonnen hatte, verdiente sich Ambri. Die Tessiner begannen sehr stark, sehr konzentriert und führten schon nach zehn Minuten mit 2:0. Die Kanadier Jason Williams (6.) und Maxim Noreau (10.) bezwangen Tim Wolf, der bei den Zürchern wieder einmal den Vorzug gegenüber Lukas Flüeler erhalten hatte. Den Nachwuchs-Goalie traf bei den beiden Gegentoren überhaupt keine Schuld.

Die ZSC Lions vermochten in der Folge nicht zu reagieren. Nach der Verabschiedung von Gilbert Brûlé und der Verletzung von Matt Lashoff traten die Zürcher auch nur mit zwei ausländischen Spielern an. Optische Vorteile erspielten sich die Lions lediglich im zweiten Abschnitt, aber selbst in dieser Phase standen die Gastgeber bei Chancen von Paolo Duca, Zdenek Kutlak oder Marc Reichert dem 3:0 näher.

Spannend wurde es am Ende dennoch nochmals. In der 54. Minute liess Ambris Goalie Nolan Schaefer einen harmlosen Schuss von Roman Wick passieren. Deshalb geriet Ambris dritter Heimsieg in dieser Saison nochmals in Gefahr. Aber Schaefer liess keinen weiteren Gegentreffer mehr zu. Mit 30 Paraden war er trotz des Flops beim Gegentor einer der Besten.

Ambri-Piotta - ZSC Lions 2:1 (2:0, 0:0, 0:1)

Valascia. – 5251 Zuschauer. – SR Rochette, Arm/Küng. – Tore: 6. Williams (Park, Lachmatow) 1:0. 10. Noreau (Pestoni) 2:0. 54. Wick (Shannon) 2:1. – Strafen: je 2mal 2 Minuten. – PostFinance-Topskorer: Williams; Seger.

Ambri-Piotta: Schaefer; Noreau, Kobach; Kutlak, Sidler; Trunz, Schulthess; Julien Bonnet; Lachmatow, Park, Williams; Duca, Schlagenhauf, Reichert; Pestoni, Schlagenhauf, Elias Bianchi; Grassi, Tim Weber, Pedretti; Mattia Bianchi.

ZSC Lions: Wolf; Gobbi, Camperchioli; Maurer, Stoffel; Seger, Geering; Blindenbacher, Daniel Schnyder; Kenins, Schäppi, Tambellini; Bastl, Trachsler, Monnet; Patrik Bärtschi, Shannon, Wick; Zangger, Baltisberger, Bühler.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Croce, Casserini (beide krank), Raffainer, Höhener und Botta, ZSC Lions ohne Lashoff, Ambühl und Cunti (alle verletzt). – Timeout Ambri-Piotta (57.).