FC Basel
Einreiseverbote für italienische Hooligans

Die sieben italienischen Gewalttäter Sport, die im September 2009 anlässlich des Europa League-Fussballmatchs des FC Basel gegen AS Roma die Polizei angriffen, haben Einreisesperren in die Schweiz erhalten.

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Hooligans

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Keystone

Auf Antrag der Basler Behörden sowie des Bundesamtes für Polizei hat das Bundesamt für Migration gegen sieben italienische Hooligans eine Einreisesperre verfügt. Diese waren am 17. September 2009 in massive und gewalttätige Auseinandersetzungen anlässlich des Europa League-Fussballspiels zwischen dem FC Basel und AS Roma verwickelt. Begründet werden die Einreiseverbote mit einer aufgrund der begangenen Taten bestehenden aktuellen und hinreichend schweren Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung in der Schweiz. Es rechtfertigt sich deshalb laut des Bundesamtes für Migration, das Recht auf Freizügigkeit zu entziehen. Die Einreisesperren werden den Italienern über die schweizerische Auslandvertretung in Rom überreicht.

Das Basler Strafgericht hatte die sieben Italiener Mitte Juni 2010 wegen Landfriedensbruch sowie Gewalt und Drohung gegen Beamte zu unbedingten Freiheitsstrafen verurteilt. Die angeklagten Hooligans waren zum Prozess nicht erschienen. Der Gerichtspräsident als Einzelrichter verurteilte sie darauf im Abwesenheitsverfahren. Mit Freiheitsstrafen zwischen 6 und 12 Monaten ging er über die Anträge der Staatsanwaltschaft hinaus, die in 6 der 7 Fälle Geldstrafen gefordert hatte. (PD/cls)