Formel 1

Eine Klasse für sich: Hamiltons perfekte Basis für den Heim-Grand-Prix

Lewis Hamilton startet zum fünften Mal von ganz vorne zum Heimrennen. Sauber hingegen war chancenlos.

Lewis Hamilton startet zum fünften Mal von ganz vorne zum Heimrennen. Sauber hingegen war chancenlos.

Lewis Hamilton startet im Mercedes zum fünften Mal aus der Pole-Position zu seinem Heim-Grand-Prix in Silverstone. Neben dem Engländer in der Frontreihe steht Kimi Räikkönen im Ferrari.

Hamilton kann sich des besten Startplatzes allerdings noch nicht sicher sein. Die Stewards haben gegen ihn eine Untersuchung eingeleitet. Der Engländer steht im Verdacht, Romain Grosjean im Haas behindert zu haben.

Auf der Strecke war Hamilton eine Klasse für sich. Er war mit seiner Bestzeit im Finale des Qualifyings um über eine halbe Sekunde schneller als Räikkönen. Hinter dem Finnen klassierten sich WM-Leader Sebastian Vettel im zweiten Ferrari und Valtteri Bottas im anderen Mercedes. Der Finne hat allerdings eine Rückversetzung in der Startaufstellung um fünf Plätze hinzunehmen, weil am Freitag das Getriebe ausgetauscht werden musste.

Hamilton schuf sich, sofern die Untersuchung keine Folgen zeitigt, mit seiner insgesamt 67. Pole-Position die optimale Grundlage, um den Grand Prix von Grossbritannien zum fünften Mal zu gewinnen. Drei seiner vier bisherigen Siege in Silverstone hat er in den vergangenen drei Jahren gefeiert.

Sauber chancenlos

Die Fahrer des Teams Sauber waren einmal mehr chancenlos. Pascal Wehrlein und Marcus Ericsson fanden sich wiederum am Ende des Klassements wieder. Hinter dem Deutschen und dem Schweden rangiert lediglich Daniel Ricciardo, der im ersten, vom Regen beeinflussten Teil des Qualifyings mit einem streikenden Turbolader stehen geblieben war. Dass am Red Bull am Vorabend das Getriebe gewechselt werden musste und der Australier in der Startkolonne fünf Plätze eingebüsst hätte, fiel nicht mehr ins Gewicht.

Sebastian Vettel muss mit seinem Ferrari aus der zweiten Reihe starten.

Sebastian Vettel muss mit seinem Ferrari aus der zweiten Reihe starten.

Dass Wehrlein und Ericsson in der Startaufstellung wegen der Rückversetzung von Fernando Alonso um eine Position vorrücken, ist nur von marginaler Bedeutung. Am McLaren mit dem Spanier mussten ein weiteres Mal verschiedene Elemente des Antriebsstrangs ausgetauscht werden, was mit der (theoretischen) Verschiebung um 30 Startpositionen geahndet wurde.

Alonso liess es sich trotz der neuerlichen technischen Misere, in der ersten Tranche für eine besondere Einlage zu sorgen. Kurz vor Schluss der zur Verfügung stehenden 18 Minuten liess er sich die weichste Reifenmischung aufziehen und auf der abtrocknenden Strecke eine klare Bestzeit notieren.

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