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Ein Wiedersehen für Trainer Lucien Favre mit dem FC Zürich

Villareal, Mönchengladbach (mit Ex-Trainer Favre sowie Sommer) und Limassol – so heissen die Gegner des FC Zürich in der Europa League. YB trifft auf Napoli (mit Inler und Dzemaili), Sparta Prag und Bratislava.

Raphael Biermayr
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Gladbachs Antreiber Lucien Favre

Gladbachs Antreiber Lucien Favre

Keystone

Für den FC Zürich kommt es zu einem Wiedersehen mit dem früheren Trainer Lucien Favre, der mit Mönchengladbach dank dem 7:0-Sieg im Rückspiel gegen FK Sarajevo in überzeugender Manier die Playoffs überstanden hat. Der Romand hatte die Zürcher von 2003 bis 2007 trainiert und sie 2005 zum Cupsieg sowie 2006 und 2007 zum Meistertitel geführt.

«Es ist schön, dass ich nach Zürich zurückkehren werde. Ich hatte dort vier fantastische Jahre», sagte Favre nach der Auslosung. «Die Aufgabe wird nicht leicht, der FCZ verfügt über viel Qualität.» Auch Torhüter Yann Sommer, neben Granit Xhaka der zweite Schweizer Internationale bei der Borussia, freut sich auf das Aufeinandertreffen mit dem langjährigen Konkurrenten: «Ich kenne viele Spieler dort. Das wird ein besonderes Spiel für mich.»

Neben dem Sechsten der letzten Bundesliga-Saison ist auch Villarreal sportlich stärker einzustufen als die Zürcher. Der Klub aus der Kleinstadt in der Provinz Castellon belegte in der abgelaufenen Saison in der Primera Division Platz 6. International sorgte Villarreal nach der Jahrtausendwende für Aufsehen.

2004 und 2011 erreichte der Klub die Halbfinals im UEFA Cup beziehungsweise in der Europa League, 2006 stiess man in der Champions League in die Runde der letzten vier vor.

Auf Seiten der Zürcher zeigten sich die Verantwortlichen sehr zufrieden mit der Auslosung. «Es sind gute und attraktive Gegner, auch die Reisestrapazen bei den Auswärtsspielen hätten schlimmer sein können», sagte Trainer Urs Meier.

Unter seiner Regie waren die Zürcher im vergangenen Jahr noch in der Europa-League-Qualifikation gescheitert.

Auch die Young Boys treffen mit Napoli auf einen ehemaligen UEFA-Cup-Sieger. Die Italiener gewannen 1989 unter der Regie von Diego Maradona den Pokal. Der Tabellendritte der letzten Serie-A-Saison, bei dem die Schweizer Internationalen Gökhan Inler und Blerim Dzemaili unter Vertrag stehen, scheiterte in den Champions-League-Playoffs an Athletic Bilbao.

Die weiteren Gegner von YB, Sparta Prag und Slovan Bratislava, sind die aktuellen Meister ihres Landes.

Gruppen und Spielplan der Europa League 2014/15

Gruppe A: Villarreal, Mönchengladbach, FC Zürich, Apollon Limassol

Gruppe B: FC Kopenhagen, Club Brügge, Torino, HJK Helsinki

Gruppe C: Tottenham, Besiktas Istanbul, Partizan Belgrad, Asteras Tripolis

Gruppe D: Salzburg, Celtic Glasgow, Dinamo Zagreb, Astra Giurgiu

Gruppe E: PSV Eindhoven, Panathinaikos, Estoril

Gruppe F: Inter Mailand, Dniepropetrowsk, St. Étienne, Karabach

Gruppe G: FC Sevilla, Standard Lüttich, Feyenoord, HNK Rijeka

Gruppe H: Lille, VfL Wolfsburg, Everton, Krasnodar

Gruppe I: Napoli, Sparta Prag, YB, Bratislava

Gruppe J: Dynamo Kiew, Steaua Bukarest, Rio Ave, Aalborg

Gruppe K: Fiorentina, PAOK Saloniki, Guingamp, Dinamo Minsk

Gruppe L: Metalist Charkiv, Trabzonspor, Legia Warschau, Lokeren

1. Runde, 18. September. 19.00 Uhr: Apollon Limassol - Zürich. 21.05 Uhr: Young Boys - Slovan Bratislava. - 2. Runde, 2. Oktober, 19.00 Uhr: Sparta Prag - Young Boys. 21.05 Uhr: Zürich - Borussia Mönchengladbach. - 3. Runde. 23. Oktober, 19.00 Uhr: Young Boys - Napoli. 21.05 Uhr: Villarreal - Zürich. - 4. Runde, 6. November, 19.00 Uhr: Zürich - Villarreal. 21.05 Uhr: Napoli - Young Boys. - 5. Runde, 27. November, 19.00 Uhr: Slovan Bratislava - Young Boys. 21.05 Uhr: Zürich - Apollon Limassol. - 6. Runde, 11. Dezember, 19.00 Uhr: Borussia Mönchengladbach - Zürich, 21.05 Uhr: Young Boys - Sparta Prag.

Modus: Die Gruppensieger und -zweiten qualifizieren sich für die 1/16-Finals. Der Final findet am 27. Mai 2015 in Warschau statt.

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