Eishockey
EHC Biel im Check: Känguru-Taktik – grosse Sprünge mit kleinem Beutel

Der EHC Biel hat auch in der neuen Saison nicht die spielerische Klasse, um ein klarer Playoff-Kandidat zu sein. Aber man darf sicher sein, dass die Schläpfer-Truppe auf dem Eis Vollgas gibt.

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Den Bielern steht die letzte Saison im alten Stadion bevor.

Den Bielern steht die letzte Saison im alten Stadion bevor.

Keystone

Nachdem die Bieler zweimal in Serie den Einzug in die Playoffs geschafft hatten, mussten sie heuer gegen Visp die Ligaqualifikation bestreiten. Für die neue Saison setzen sich die Seeländer zum Ziel, möglichst lange um Platz 8 mitzukämpfen.

Vor allem aber wollen sie nichts mit dem Abstieg zu tun haben, da sie ab der Saison 2015/2016 in einem neuen Stadion spielen. Auf dem Papier ist die Mannschaft eher schwächer einzustufen.

Die grossen Hoffnungsträger sind die beiden neu verpflichteten Schweden Niklas Olausson (Lulea) und Pär Arlbrandt (Linköping). Letzterer war in der vergangenen Saison in der Qualifikation mit 26 Toren und 45 Assists in 53 Partien der beste Skorer der Elitserien.

Transfers des EHC Biel

Trainer: Kevin Schläpfer (44)

Ausländer: Ahren Spylo (Ka), Dragan Umicevic (Sd), Pär Arlbrandt (Sd/neu), Niklas Olausson (Sd/neu)

Zuzüge: Arlbrandt (Linköping/Sd), Olausson (Lulea/Sd), Eliot Berthon (Genf), Jérémie Gailland (Lausanne), Matthias Rossi (Basel), Nicholas Steiner (SCL Tigers), Thomas Wellinger (SC Bern)

Abgänge: Chris Bourque (Hartford Wolf Pack/AHl), Eric Beaudoin (?), Brendan Bell (?), Ryan MacMurchy (Ingolstadt/DEL), Jeffrey Füglister (Langenthal), Steve Kellenberger (Kloten Flyers), Dario Trutmann (Genève-Servette), Marc Wieser (Davos)

Unsere Prognose: Platz 9