Marco Streller

Eckpunkte einer grossen Karriere - die ganze Palette seiner Laufbahn

Eine der grossen Klub-Ikonen tritt zurück.

Eine der grossen Klub-Ikonen tritt zurück.

Marco Streller erlebt in seiner Laufbahn die ganze Palette von «Himmel hoch jauchzend» bis «zu Tode betrübt», – aber das Positive überwiegt klar.

Schreiend blieb Marco Streller liegen. Im Training mit der Nati hatte er sich am 30. Mai 2004 einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen. Er sollte für ein halbes Jahr ausfallen und die EM in Portugal verpassen. Er sagte: «Kein Schienbeinschoner der Welt hätte diese Verletzung verhindern können.»

Bitter, bitter, bitter: 2004

Schreiend blieb Marco Streller liegen. Im Training mit der Nati hatte er sich am 30. Mai 2004 einen Schien- und Wadenbeinbruch zugezogen. Er sollte für ein halbes Jahr ausfallen und die EM in Portugal verpassen. Er sagte: «Kein Schienbeinschoner der Welt hätte diese Verletzung verhindern können.»

Sein vielleicht wichtigstes Tor schoss Streller am 16. November 2005 in Istanbul. Er traf in der 84. Minute gegen die Türkei zum 2:3 (Ende 2:4) und bescherte der Schweiz in diesem von Tritten geprägten Skandalspiel die WM-Qualifikation. «Jeder musste um sein Leben rennen», sagte Streller hinterher.

Held vom Bosporus: 2005

Sein vielleicht wichtigstes Tor schoss Streller am 16. November 2005 in Istanbul. Er traf in der 84. Minute gegen die Türkei zum 2:3 (Ende 2:4) und bescherte der Schweiz in diesem von Tritten geprägten Skandalspiel die WM-Qualifikation. «Jeder musste um sein Leben rennen», sagte Streller hinterher.

Immer mit Streller in Verbindung bleiben wird das Ausscheiden der Schweiz bei der WM 2006, als er – wie alle Schweizer – im Penaltyschiessen versagte. Zum Sündenbock wurde aber Streller, weil er beim Anlauf unentwegt gezüngelt hatte. «Das war der schlechteste Penalty aller Zeiten», sagte er später.

Die Zunge von Köln: 2006

Immer mit Streller in Verbindung bleiben wird das Ausscheiden der Schweiz bei der WM 2006, als er – wie alle Schweizer – im Penaltyschiessen versagte. Zum Sündenbock wurde aber Streller, weil er beim Anlauf unentwegt gezüngelt hatte. «Das war der schlechteste Penalty aller Zeiten», sagte er später.

Marco Streller hat dreieinhalb Jahre in der Bundesliga gespielt. Der Abstieg mit dem 1. FC Köln zählt zu den traurigsten Erlebnissen seiner Laufbahn, der Titelgewinn mit Stuttgart zu den Highlights. «Ich kam in 30 von 34 Spielen zum Einsatz und habe meinen Teil zum Erfolg beigetragen», sagte Streller.

Deutscher Meister: 2007

Marco Streller hat dreieinhalb Jahre in der Bundesliga gespielt. Der Abstieg mit dem 1. FC Köln zählt zu den traurigsten Erlebnissen seiner Laufbahn, der Titelgewinn mit Stuttgart zu den Highlights. «Ich kam in 30 von 34 Spielen zum Einsatz und habe meinen Teil zum Erfolg beigetragen», sagte Streller.

Vor allem eines von 154 Pflichtspieltoren wird er nie vergessen: Sein 1:0 im Champions-League-Spiel gegen Manchester United am 7. Dezember 2011, als er in der 9. Minute den Grundstein zur Sensation legte. Er sagte: «Mit acht Baslern aus dem eigenen Nachwuchsbereich warfen wir ManU raus!»

Manchester United: 2011

Vor allem eines von 154 Pflichtspieltoren wird er nie vergessen: Sein 1:0 im Champions-League-Spiel gegen Manchester United am 7. Dezember 2011, als er in der 9. Minute den Grundstein zur Sensation legte. Er sagte: «Mit acht Baslern aus dem eigenen Nachwuchsbereich warfen wir ManU raus!»

(br)

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