Rudern
Drei Schweizer Boote stehen in den WM-Finals in Amsterdam

Michael Schmid im Skiff Leichtgewichte und der Zweier ohne Steuermann Simon Niepmann/Lucas Tramèr haben am Halbfinaltag ihre jeweiligen Läufe gewonnen. Ebenfalls im letzten Lauf steht der Männer-Doppelvierer nach einer grandiosen Vorstellung.

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Erneut unbezwingbar: Michael Schmid

Erneut unbezwingbar: Michael Schmid

Keystone

Lucas Tramèr (CA Vésenaz/Basler RC) und Simon Niepmann (SC Zürich/Basler RC) bestritten ihren Halbfinal im Zweier ohne Steuermann Leichtgewichte gegen die Boote aus Bulgarien, Irland, Frankreich, Niederlande und Australien.

Auf der zweiten Streckenhälfte erfolgte der Führungswechsel und das Schweizer Boot schob sich auf den dritten 500 Metern konsequent an die Spitze. Die Führung wurde auf eine Bootslänge ausgebaut und bis ins Ziel verteidigt.

Michael Schmid ebenfalls mit Halbfinalsieg

Leichtgewichts-Skiffier Michael Schmid (SC Luzern) hat auch sein drittes Rennen dieser Weltmeisterschaft gewonne. Er startete gut und übernahm bei Streckenhälfte die Führung vor dem überraschend gut auftretenden Slowaken. Das Rennen blieb indes eng umkämpft.

Schmid hatte eine knappe Führung von fast einer Bootslänge herausgerudert. Auch wenn die Konkurrenten am Schluss wieder zu Schmid aufschlossen, querte Schmid die Ziellinie als Erster.
Männer-Doppelvierer mit Hartnäckigkeit
Der Männer-Doppelvierer mit Roman Röösli (SC Sempach), Augustin Maillefer (Lausanne Sports Aviron), David Aregger (RC Schaffhausen) und Nico Stahlberg (RC Kreuzlingen) trat mit wenig Ruhezeit an, weil er in den Hoffnungslauf musste.

Das Schweizer Quartett liess sich von dieser etwas ungleichen Ausgangslage nicht beirren und zeigte heute ein sensationelles Rennen. Bis zur Streckenhälfte lagen die vier Ruderer, die in dieser Zusammensetzung ihre erste Regatta bestreiten, an zweiter Position. Danach drehten USA, Polen und China mächtig auf und es kam um die zweite Position im Rennen zum Zusammenschluss. Die Schweizer schlossen Schlag für Schlag zum polnischen Boot auf und vermochten denn auch ihren Bug auf den dritten Rang vorzuschieben.
Frauen-Boote im C-Final
Die beiden Schweizer Frauenboote starteten zun ihren Halbfinals um den C-, respektive D-Final. Frédérique Rol (Lausanne Sports Aviron) und Patricia Merz (Seeclub Zug) landeten einen Start-Ziel-Sieg. Mit einem zweiten Rang im Frauen-Einer qualifizierte sich Jeannine Gmelin (Ruderclub Uster) dank einer cleveren Einteilung des Rennens für den C-Final.

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