Frauen-WM

Drei Gründe, warum die Schweizerinnen den WM-Viertelfinal erreichen werden

Sie wird eine der wenigen Fans sein, die unsere Nati vor Ort in Vancouver unterstützen werden.

Sie wird eine der wenigen Fans sein, die unsere Nati vor Ort in Vancouver unterstützen werden.

Die «Nordwestschweiz» nennt Ihnen drei Gründe, warum die Schweizerinnen in der Nacht auf Montag (1:30 Uhr, MEZ) die WM-Gastgeberinnen aus dem Stadion fegen werden.

1. Schweizer-Angriffspower

Das Team von Martina Voss-Tecklenburg hat mit Lara Dickenmann, Ana Maria Crnogorcevic, Fabienne Humm und Ramona Bachmann vier Top-Stürmerinnen in ihren Reihen. Dickenmann und Crnogorcevic gewannen bereits die Champions League. Beide konnten in der Vorrunde nicht restlos überzeugen und wurden ihrem grossen Palmarès nicht gerecht. Deswegen sind sie nun umso heisser und ballern uns in den Viertelfinal.

Die 28-Jährige Humm erzielte gegen Ecuador den schnellsten Hattrick in der Geschichte einer Frauen-WM. Und Ramona Bachmann kann eine Spiel im Alleingang entscheiden. Ihre Schnelligkeit, Wendigkeit und Unberechenbarkeit ist ihr grösstes Plus.

2. Martina Voss-Tecklenburg

Die Kanadierinnen haben alles andere als ein Nobody an der Seitenlinie. John Herdman führte das Team an den olympischen Spiele in London 2012 zur Bronzemedaille. Trotzdem kann der 39-Jährige niemals auf den Erfahrungsschatz einer Martina Voss-Tecklenburg zurückgreifen.

Die 47-Jährige spielte bereits als aktive in der deutschen Nationalmannschaft und kennt den Druck vor einer KO-Phase bereits. Voss-Tecklenburg, die seit 2012 Nati-Trainerin ist, hat einen engen Draht zu den Spielerinnen. Sie wird ihre Mannschaft optimal auf die Kanadierinnen einstimmen. Humm und Co. werden Kanada taktisch überlegen sein.

3. Der Druck auf den Schultern der Kanadierinnen

50'000 Fans werden die Kanadierinnen im BC Place Stadium in Vancouver lautstark unterstützen. Doch ist Kanada dem Druck gewachsen? In der Vorrunde überzeugte das Kleeblatt-Team zwar mit sieben Punkten aus drei Spielen, allerdings spielten die Gegnerinnen (China, Neuseeland, Holland) auch sehr bescheiden.

Nun steht die KO-Phase an. Erster (und letzter?) Gegner ist die Schweiz. Der mediale Druck nimmt zu. Die Presse erwartet nichts anderes als einen Sieg gegen die Schweizerinnen. Unterdessen kann das Team von Voss-Tecklenburg befreit aufspielen. Das Ziel wurde bereits erreicht. Der Druck lastet also auf den Schultern der Kanadierinnen.

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