Das Wort zur Champions League

Die Zünglein an der Waage: Welche Faktoren den Unterschied ausmachen könnten

Die Viertelfinals der Champions League versprechen Spannung.

Die Viertelfinals der Champions League versprechen Spannung.

Am Dienstag geht die Champions League in die nächste Runde. Nur noch acht Mannschaften kämpfen um die Fussball-Krone Europas. Welche Spieler oder Faktoren den Unterschied ausmachen könnten.

Mit den Viertelfinals tritt die Champions League in die entscheidende Phase. Bei Bayern - Real und Juventus - Barcelona sind die vier Topfavoriten am Werk. Bei Dortmund - Monaco und Atlético - Leicester die Aussenseiter unter sich. Die folgenden Faktoren könnten das Zünglein an der Waage spielen.

Sergio Ramos (Real Madrid)

Ist allein zu Haus, weil die Innenverteidiger Varane und Pepe ausfallen. Da hilft nur die Flucht nach vorne wie 2014: Da hat er die Bayern aus dem Wettbewerb geköpfelt.

Carlo Ancelotti (Bayern)

Damals aber war noch Ancelotti ihr Trainer. Jetzt steht er auf der Gegenseite und wird seinen einstigen Co-Trainer Zinedine Zidane über den Tisch ziehen.

Carlo Ancelotti ist ein Mann für die grossen Spiele.

Carlo Ancelotti ist ein Mann für die grossen Spiele.

Heimstärke (Juventus)

In den letzten 21 Heimspielen im Europacup ist die Juve zu Hause unbesiegt. Die
bärenstarke Abwehr um Buffon, Bonucci und Chiellini ist die Basis fürs Weiterkommen.

Szymon Marcinak (vs. Barcelona)

Mit diesem Schiedsrichter haben die Katalanen in Paris 0:4 verloren. Kein gutes Vorzeichen. Mit Busquets fehlt überdies der Katalysator, dessen Wert im Schatten der Superstars völlig unterschätzt wird.

Marco Reus (Dortmund)

Nach dem 1:4 in der Bundesliga gegen die Bayern ist die Brust des BVB schmal. Jene von Marco Reus ist zwar nicht breiter, doch auf dem Comeback des Dauerpatienten lasten alle Hoffnungen im Pott.

El Tigre (Monaco)

Nach vier Wochen Verletzungspause hat Falcao mit dem Siegtreffer in Angers gleich wieder zugebissen. 17 Tore in 23 Ligaspielen lassen Dortmund und Goalie Roman Bürki zittern.

Craig Shakespeare (Leicester)

Der Manager hat zwar nichts mit Komödien und Tragödien wie Namensvetter William am Hut, scheinbar aber viel mit Psychologie. Wie die wundersame Wandlung seines Teams nach Ranieris Abgang zeigt. Um gegen Atlético weiterzukommen, müsste er aber ein Zauberer sein.

Craig Shakespeare hat Leicester City aus der Krise gezogen.

Craig Shakespeare hat Leicester City aus der Krise gezogen.

Antoine Griezmann (Atlético)

Zwei Endspiele in drei Jahren zu verlieren, ist genug. Mit einem Griezmann (80 Tore in 150 Pflichtspielen) in Topform liegt ein dritter Final drin.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1