Ski alpin

Die Skiwelt trauert um Viktor Gertsch, den langjährigen OK-Chef der Lauberhornrennen

Viktor Gertsch am «seinem» Lauberhornrennen im Jahr 2014

Viktor Gertsch am «seinem» Lauberhornrennen im Jahr 2014

Im Berner Inselspital ist am Samstagmorgen Viktor Gertsch im Alter von 74 Jahren nach längerem Aufenthalt im Krankenhaus gestorben. Gertsch war während 44 Jahren OK-Chef der Lauberhorn-Skirennen in Wengen und hatte dieses Amt vor zwei Jahren an Urs Näpflin übergeben.

Der Wengener gehörte mit seinem Charme, Humor und Witz zu den beliebtesten Persönlichkeiten in der Skiszene und im Sport generell. Mit seinem Partner Fredy Fuchs, der zwei Jahre zuvor als Vizepräsident zurückgetreten war, bildete er ein kongeniales Duo, das über die Landesgrenzen hinweg bei der FIS den andern Landesverbänden hochgeachtet war.

Viktor Gertsch hatte die Funktion 1972 von seinem Vater Ernst übernommen, der die Lauberhornrennen 1930 gegründet hatte. Sie entwickelten sich zum populärsten Schweizer Sportanlass mit regelmässig über einer Million TV-Zuschauern. Gertsch war ein umsichtiger Organisator, der dank seinem Geschick einen idealen Mix zwischen Tradition und Moderne fand. Er wird eine grosse und schmerzliche Lücke hinterlassen. «Man kann», um die Worte von Fredy Fuchs zu verwenden, «sich gar nicht vorstellen, dass er nicht mehr da ist.»

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