Eishockey NLA
Die Playoffs: Eine haarige Angelegenheit

Die Spieler des SC Bern und des EV Zug kämpfen seit Donnerstag um den Meistertitel. Auf dem Weg zum Triumph lassen sie, der Tradition gehorchend, ihre Barthaare spriessen.

Marcel Kuchta
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EVZ-Spieler Robin Grossmann (l.) und der Berner Thomas Rüfenacht.

EVZ-Spieler Robin Grossmann (l.) und der Berner Thomas Rüfenacht.

Mario Heller und Mischa Christen

Je später die Eishockey-Saison, um so länger die Barthaare. Was zu Beginn der 1980er-Jahre in der NHL, bei den New York Islanders, seinen Anfang nahm, ist inzwischen zu einer Tradition geworden: Während der Playoffs werden die Rasierklingen und Rasierapparate weggesperrt. Die Islanders gewannen vor über 30 Jahren vier Titel in Serie und läuteten damit eine neue Ära ein.

Seither gilt: Solange man in den Playoffs dabei ist, lässt man die Barthaare spriessen – selbst wenn es nur ein Flaum ist. Die Gesichtsbehaarung steht für Manneskraft, auf die man im Machosport Eishockey besonders stolz ist, und dient auch ein wenig der (visuellen) Einschüchterung. Sie ist auch Symbol der Verbundenheit, und sie erinnert die Spieler stets daran, dass die Playoffs die wichtigste Phase der Saison darstellen. Trotzdem werden nicht nur die Spielerfrauen froh sein, wenn die Finalserie vorbei ist. So ein Bart kratzt nicht nur, er kann auch furchtbar beissen.

Die Spieler der beiden Finalisten (EV Zug und SC Bern) lassen ihre Bärte traditionell wachsen.

Die Spieler der beiden Finalisten (EV Zug und SC Bern) lassen ihre Bärte traditionell wachsen.

Mario Heller und Mischa Christen

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