Roger Federer
Die ganz normalen Ängste des Roger Federer

Vor dem Heimspiel in Basel erzählt Roger Federer von seinen Wünschen und Ängsten als junger Papi.

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Roger Federer in Basel

Roger Federer in Basel

Keystone

Bescheidene Spitzensportler, ein Euphemismus? Mitnichten. Unser aller Roger Federer beweist, dass man trotz aller Erfolge dennoch wahrhaftig bescheiden bleiben kann. Im Interview mit dem «Blick» sagt er: «Für mich könnte es auch sehr gut gehen, wenn ich überhaupt nicht prominent wäre. Ich nütze meinen Bekanntheitsgrad nie auf eine negative Weise aus, dass ich sagen würde «Hey, lasst mich rein, gebt mir einen Tisch.»

Quelle seines Glücks scheint sein funktionierendes Privatleben und seine Familie zu sein. «Ich war immer schon ein Mensch voller Elan, voller Energie, gut gelaunt. Wenn ich mein Kinder sehe, ist das noch stärker so.»

Seine Zwillingsmädchen Myla und Charlene nehmen ihn derzeit sehr in Anspruch. Mit ihren 15-einhalb Monaten entdecken sie auf ihren wackligen Beinen die Welt. «Das ist wie Antizipationstraining. Sie rennen in alle Richtungen», sagt Federer. «Das ist sehr intensiv. Wo rennen sie hin? Links oder rechts? Ich versuche es zu erraten, und täusche mich jedes Mal.» Und natürlich beschäftigen ihn die ganz normalen Ängste eines jungen Vaters: «Ich hoffe, dass Mirka und ich gute Eltern sind, dass die Kleinen gut heranwachsen.»

Mitgeben will er seinen Kindern «Respekt, und dass sie weltoffen sind. Mehrere Sprachen möchte ich ihnne gerne mit auf den Weg geben, weil das mir sehr viel genützt hat. Wenn sie sportlich sind, würde mich das freuen. Aber ich bin darauf gefasst, dass alles ganz anders kommt.» (cls)