Schwingen
Die ganz «Bösen» zeigen für den Kalender, was sie drauf haben

Die besten Schwinger der Schweiz lassen sich für den Kalender des «Eidgenössischen» ablichten. Doch wie viel hat dies noch mit dem Schwingsport zu tun? Die Spitzenschwinger stört es nicht, solange es nicht zu kommerziell wird.

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Zwei ganz Böse zogen sich auf der Melchsee Frutt oben aus und zeigten dem Fotografen Thomas Buchwalder, was an ihnen dran ist. Die beiden Bösen sind die Schwinger Matthias Sempach aus Alchenstorf (BE) und Arnold (Nöldi) Forrer aus Stein (SG)

Es ist das Fotoshooting für den Kaleder fürs Eidgenössische Schwingfest. Dieses findet nächstes Jahr wo statt.

Ungewohnt für die Bösen? Nein. «Man darf auch etwas offen sein für Neues, zumindest in einem gewissen Rahmen. Dann kommt es gut», sagt Matthias Sempach.

Der Kalender ist Werbung fürs Schwingen, das Geld geht in die Nachwuchsarbeit. Viel kommerzieller dürfe es aber nicht mehr werden, findet Nöldi Forrer. Er weiss: «Geld verdirbt die Welt, das ist beim Schwingen wohl nicht anders».

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