Schwingen
Der Aargauer Nick Alpiger triumphiert in Flüelen: «Das mit Abstand Grösste, was ich je erreicht habe»

Was für eine Leistung: Der 22-jährige Nick Alpiger aus Staufen AG feierte in Flüelen am Innerschweizer Schwingfest den bislang grössten Triumph seiner Karriere. Auf dem Weg zum Festsieg standen ihm fünf "Eidgenossen" im Weg. Im Schlussgang bodigte er Christian Schuler nach wenigen Sekunden.

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Sieg Nick Alpiger (07.07.2019)
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Er verweist Joel Wicki und Armon Orlik auf den zweiten und dritten Rang.
Im Schlussgang setzt sich der Aargauer gegen Christian Schuler durch.
Nick Alpiger und Christian Schuler greifen zusammen.
Der 22-jährige gelernte Maurer aus Staufen triumphiert.
Alpiger bestätigt seine gute Form in Hinblick auf das Eidgenössiche Schwing- und Älplerfest in Zug.
Nick Alpiger und Benji von Ah während dem 5. Gang.
Im 3. Gang ging es gegen Reto Nötzli ebenfalls hoch zu und her.
Im 1. Gang musste der Urner Andi Imhof daran glauben.

Sieg Nick Alpiger (07.07.2019)

ALEXANDRA WEY

Nick Alpiger setzt sieben Wochen vor dem Eidgenössischen in Zug ein markantes Ausrufezeichen. Der 22-Jährige aus Staufen sicherte sich den Festsieg am Innerschweizer. Er besiegt Christian Schuler im Schlussgang nach lediglich 24 Sekunden. Alpiger konterte einen Kurzangriff von Schuler mit Lätz. Mit seinem finalen Triumph komplettierte er einen aus seiner Sicht fast perfekten Tag.

Schon im Anschwingen hatte er den Eidgenossen Andi Imhof bezwungen. Und auf dem weiteren Weg zum Schlussgang standen ihm mit Reto Nötzli, Christian Schuler und Benji von Ah drei weitere Eidgenossen im Weg, wobei er nur gegen Schuler stellte. Im Kampf um den Festsieg liess Alpiger Schuler in zweiten Aufeinandertreffen dann aber keine Chance mehr. Am Ende hatte der Mann des Schwingklubs Lenzburg sage und schreibe fünf Eidgenossen auf dem Notenblatt, wobei er viermal das bessere Ende für sich behielt. Beeindrucken!

Die Schlussrangliste im Überblick

Die Schlussrangliste im Überblick

ESV

Wie sehr sich Nick Alpiger über diesen Sieg freute, zeigte er im emotionalen Platzinterview: «Das ist mit Abstand das Grösste, was ich je erreicht habe. Ich habe das Gefühl, ich schwebe irgendwo auf einer Wolke. Als kleiner Gast aus der Nordwestschweiz hier zu gewinnen, das geht eigentlich gar nicht.»

Für den Nordwestschweizer Verband ist dieser Gastsieg in der Tat bemerkenswert. Zuletzt hatte Bruno Gisler 2013 den Sieg aus der Innerschweiz entführt. 2006 war Mario Thürig dasselbe Kunsstück gelungen.

Beitrag von Tele M1: