Australian Open
Das sagt Roger Federer nach seiner Wende gegen John Millman

Was für ein Krimi! Roger Federer besiegt John Millman in der 3. Runde der Australian Open 4:6, 7:6, 6:4, 4:6, 7:6. Im Tie-Break des fünften Satzes liegt der Schweizer 4:8 zurück – ehe er doch noch 10:8 gewinnt. Nach dem Spiel sagt Federer: «Ich habe im Kopf schon begonnen, meine Niederlage zu erklären.» Im Achtelfinal trifft er auf Márton Fucsovics.

Drucken
Teilen
Roger Federer beim Aufschlag.
9 Bilder
Roger Federer - John Millman
Gute Stilnoten für den Baselbieter
John Millman macht sich lang.
Federer beim Volley.
Der Australier brilliert teilweise auch mit der Rückhand.
Da muss eine Ladung Emotionen raus bei John Millman.
Nicht immer voller Zuversicht: Roger Federer.
Schweiss abwischen – und weiter geht's für Federer.

Roger Federer beim Aufschlag.

Keystone

Es ist ein wahrer Thriller an diesem Freitag. Roger Federer und John Millman schenken sich während über vier Stunden rein gar nichts. Die 3. Runde in Melbourne ist nichts für zarte Wesen mit schwachen Nerven. Federer zieht im Tie-Break des 5. Satzes den Kopf gerade noch so aus der Schlinge und zieht in den Achtelfinal ein. Es ist sein 100. Sieg am Australian Open.

Das sagt Federer zum Spiel:

«Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll. Danke Gott, dass das hier ein Super-Tiebreak war, sonst hätte ich wieder verloren... Die Dämonen sind überall. Oh mein Gott, ich kann gar nicht sprechen. John Millman hat super gespielt, er ist ein toller Fighter. Und er hat mir über das ganze Spiel immer von neuem Probleme bereitet. Ehrlich gesagt habe ich mich mental schon langsam darauf vorbereitet, an der Pressekonferenz meine Niederlage zu erklären. Dass ich doch noch gewonnen habe – ich bin einfach nur happy!»

Der Liveticker zum Nachlesen:

Aktuelle Nachrichten