Tennis
«Das Märchen geht weiter» – so beginnt Federer seine Siegesrede, dann fliessen die Tränen

Roger Federer gewinnt an den Australian Open seinen 20. Grand-Slam-Titel. Nach dem Fünfsatz-Erfolg im Final gegen Marin Cilic übermannten ihn während der Siegerehrung die Emotionen, er konnte die Tränen nicht mehr zurückhalten.

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Kopie von Australian Open 2018, Finale, Federer vs. Cilic
42 Bilder
Roger Federer betritt den Court in der Rod Laver Arena von Melbourne.
Und auch Finalgegner Marin Cilic ist da und nimmt schon mal Augenschein von der begehrten Trophäe.
Die beiden Finalisten posieren für das Matchfoto.
Ein Blick in die gut besuchte Rod Laver Arena.
Wer gewinnt die Australian Open 2018?
Schlechter Start für den Kroaten Cilic : Nach zwölf Minuten im ersten Satz führt Federer bereits mit 4:0.
Go Roger!
Der Maestro scheint es eilig zu haben mit seinem 20. Grand Slam-Triumph. Oder kommt die Euphorie zu früh?
Chancenlos: Der 29-jährige Kroate gewinnt im ersten Satz gegen Federer lediglich zwei Games.
Den Sieg im Fokus: Roger Federer.
Im zweiten Satz wirkt Cilic wie verwandelt, der Kroate erspielt sich die ersten Breakchancen.
Zwar kommt Federer wieder zu diversen Breakmöglichkeiten, doch sein Gegner serviert in den wichtigen Momenten einfach zu gut.
Das bringt den Maestro ordentlich ins Schwitzen – er muss gegen den Kroaten ins Tie-Break.
Wahnsinn, die Aufholjagd von Cilic! Der Kroate entscheidet den zweiten Satz nach einem hart umkämpften Tie-Break für sich.
Jetzt nur nicht nervös werden: Im dritten Satz ist das Spiel zwischen den beiden viel ausgeglichener.
Federers variantenreiches Spiel im dritten Satz bringt den Kroaten erneut in Bedrängnis.
Sensationell entscheidet Federer den dritten Satz mit 6:3 für sich.
Doch Cilic ist noch lange nicht geschlagen. Der Kroate dreht im vierten Satz nochmals richtig auf ...
... und macht das Final in Melbourne zum Fünf-Satz-Krimi. Er entscheidet den vierten Satz mit 6:3 für sich.
Und dann ist der Moment da ...
Roger Federer sichert sich seinen 20. Grand Slam-Titel!
Es ist das sechste Mal, dass der Baselbieter die Australien Open gewinnt!
Was für ein Spiel: Mit dem Endresultat 6:2, 6:7 (5:7), 6:3, 3:6 und 6:1 ...
... schreibt Roger Federer Tennisgeschichte.
Federer lässt sich in der Rod Laver Arena feiern.
Mehr als verdient: Roger Federer nimmt seine sechste Australian Open-Trophäe entgegen.
Mehr als verdient: Roger Federer nimmt seine sechste Australian Open-Trophäe entgegen.
Der Maestro und seine Trophäe.
Weitere Impressionen aus dem Finalspiel zwischen Federer und Cilic.
Weitere Impressionen aus dem Finalspiel zwischen Federer und Cilic.
Weitere Impressionen aus dem Finalspiel zwischen Federer und Cilic.
Weitere Impressionen aus dem Finalspiel zwischen Federer und Cilic.
Weitere Impressionen aus dem Finalspiel zwischen Federer und Cilic.
Weitere Impressionen aus dem Finalspiel zwischen Federer und Cilic.
Weitere Impressionen aus dem Finalspiel zwischen Federer und Cilic.
Weitere Impressionen aus dem Finalspiel zwischen Federer und Cilic.
Weitere Impressionen aus dem Finalspiel zwischen Federer und Cilic.
Weitere Impressionen aus dem Finalspiel zwischen Federer und Cilic.
Weitere Impressionen aus dem Finalspiel zwischen Federer und Cilic.
Weitere Impressionen aus dem Finalspiel zwischen Federer und Cilic.
Weitere Impressionen aus dem Finalspiel zwischen Federer und Cilic.

Kopie von Australian Open 2018, Finale, Federer vs. Cilic

Keystone

In seinem insgesamt 30. Grand-Slam-Final triumphierte Federer zum 6. Mal in Melbourne und ist damit mit Roy Emerson und Novak Djokovic Rekordsieger des Australian Open. Zudem ist Federer mit 36 Jahren und 173 Tagen der zweitälteste Spieler, der jemals ein Grand-Slam-Turnier gewinnen konnte. Etwas älter war nur noch der Australier Ken Rosewall, der 1972 bei seinem Australian-Open-Sieg 37 Jahre und 62 Tage alt war.

Bei seiner Siegerrede konnte Federer am Ende die Tränen nicht mehr zurückhalten. "Ich bin so glücklich. Das Märchen geht für mich weiter, und das nach dem fantastischen letzten Jahr, das ich hatte. Es ist einfach unglaublich", sagte der erfolgreiche Titelverteidiger und sorgte für eine geschlossene Standing Ovation im ausverkauften Stadion. Selbst Rod Laver hielt diesen Moment mit seinem Handy fest.

Der sonst so souveräne und eloquente Baselbieter hatte mit den Emotionen zu kämpfen. "Ich liebe euch alle", stammelte er am Ende seiner Rede in Richtung seiner Box, wo unter anderen seine Frau Mirka, die Trainer Ivan Ljubicic und Severin Lüthi sowie seine Eltern sassen. "Ich konnte nicht sprechen", sagte Federer. "Es war schrecklich."