Es ist sehr eng im zweiten Satz des Halbfinales des Australian Open. Federer ist drauf und dran, mit 4:2 davonzuziehen. Doch noch fehlt ihm der entscheidende Punkt, es steht 40:30 für Federer. 

Wawrinka und Federer liefern sich einen schnellen Schlagabtausch. Doch dann: Wawrinka erwischt Federers Return nicht richtig und schlägt den Ball ins Netz. Den Ärger und Frust über seinen Fehler lässt der Romand am Tennisschläger aus. Er schmeisst ihn auf den Boden und zerbricht den Schläger danach auf dem Knie.

Vertragsklauseln für mutwillige Zerstörung

Doch diese Wutausbrüche könnten ihn teuer zu stehen kommen. Der australische Kommentator verrät, dass der Vertrag mit der Produktionsfirma der Schläger Klauseln enthält, die den Spieler verpflichten Geld zurückzuzahlen, wenn er die Schläger vorsätzlich zerbricht. Und Wawrinka hat mehr als einen Schläger während des Australian Open kaputt gemacht.

Geholfen hat ihm auch der neue Tennischläger nicht. Wawrinka muss sich im Halbfinal Federer geschlagen geben. Die Enttäuschung über die Niederlage hat er glücklicherweise nicht an seinem Material ausgelassen. (jas)