Roger Federer steht nach einem 6:2, 6:3, 6:3 gegen den Argentinier Leonardo Mayer bereits in den Viertelfinals der French Open. Nicht in Paris weilen hingegen seine Ehefrau Mirka und die vier Kinder, Myla und Charlene sowie Leo und Lenny. Ich kann mich nicht erinnern, wann sie nicht dabei gewesen sind, sagt der Baselbieter. «Vermutlich ist das sogar eine Premiere.»

Seine Frau Mirka war vor dem Turnier kurz in Paris, reiste dann aber wieder in die Heimat. Es sei schon länger geplant gewesen, dass die Kinder für einmal in der Schweiz bleiben würden. «Wir waren im letzten Jahr viel auf Reisen – in New York, Chicago, Shanghai und so weiter. Ende Saison in Dubai, dann wieder Australien und Miami», sagt der 37-jährige Strohwitwer. 

Fehlen in Paris: Roger Federers Frau Mirka und die vier Kinder.

Fehlen in Paris: Roger Federers Frau Mirka und die vier Kinder.

Es sei gut möglich, dass die Jungmannschaft zu einem späteren Zeitpunkt doch noch nach Paris komme, sagt Federer. «Wir schauen von Tag zu Tag. Aber für den Rhythmus ist es besser so.» Ganz ohne Unterstützung aus der Familie ist der French-Open-Sieger von 2009 indes nicht. Seine Eltern Robert und Lynette weilen schon seit Turnierbeginn in Paris.