CSI Zürich
Das höchstdotierte und bestbesetzte Weltcup-Turnier

Der CSI Zürich setzt einmal mehr Massstäbe. Die 27. Austragung vom 23. bis 25. Januar im Hallenstadion ist das höchstdotierte und bestbesetzte Weltcup-Turnier der Welt. In der Show zeigt sich die Stadt Paris in allen Facetten als attraktiv und chic.

Peter Wyrsch
Drucken
Teilen
Jessica Kürten und Pius Schwizer mit Loren, dem fuchsfarbenen Freiberger Wallach, der im Stil einer Giraffe an der Pferde-Modeschau des Mercedes-Benz CSI laufen wird.

Jessica Kürten und Pius Schwizer mit Loren, dem fuchsfarbenen Freiberger Wallach, der im Stil einer Giraffe an der Pferde-Modeschau des Mercedes-Benz CSI laufen wird.

Zur Verfügung gestellt

Acht Reiter aus den Top 10 und 14 aus den ersten 20 der Weltrangliste sowie die komplette, zwölfköpfige Schweizer Reiterelite kündet sich an. Sie messen sich in neun internationalen Springen um ein Preisgeld von 930'000 Franken, inklusive der Sonderprämie von 300'000 Franken für den Gewinn des gleichen Reiters in den drei Hauptevents. Sportlich ist die Mercedes-Classic, die im Vorjahr Pius Schwizer mit Toulago gewann, die wichtigste Prüfung.

Im Longines Weltcup-Springen am Sonntag können die Cracks wertvolle Punkte in der drittletzten Qualifikation für den Final im April in Las Vegas gewinnen. Olympiasieger Steve Guerdat, der auch in Zürich auf einen Einsatz seines "Goldpferd" Nino des Buissonnets verzichtet, hat sich als Leader des Zwischenklassements das Ticket für den Final in der US-Spielerstadt bereits gesichert. Pius Schwizer, der erstmals seit September wieder seinem Spitzenpferd Toulago vertraut, und Martin Fuchs, der PSG Future einsetzt, benötigen noch einige Zähler, um die Finalberechtigung zu erlangen.

Debüt von Scott Brash

Erstmals wird der Weltranglistenerste Scott Brash in Zürich starten. Der Schotte, Team-Olympiasieger und Team-Europameister, ist der "Überflieger" des letzten Jahres. Er verteidigte den Gesamtsieg der Global Champions Tour erfolgreich, strich dafür genau 852'795 Euro ein, feierte unzählige Siege und gewann auch den Top-Ten-Final und den Grand Prix am CSI Genf im Dezember. Auch im GP von Basel am vergangenen Sonntag sprang der Brite mit seinem aussergewöhnlichen Pferd Hello Sanctos als Dritter aufs Podest.

Neben Brash nehmen in Zürich auch die Deutschen Ludger Beerbaum, Marcus Ehning und Weltcupsieger Daniel Deusser, die Nummern 2 bis 4 der Weltrangliste, teil. Drei Top-Ten-Franzosen werden ebenfalls erwartet. Die Nummer 6, Ex-Europameister Kevin Staut, der WM-Zweite Patrice Delaveau (Nr. 9) sowie Pénélope Leprevost (Nr. 10), die derzeit beste Amazone der Welt. Das Tablett der Spitzenreiter ergänzen Rolf-Göran Bengtsson (Sd, Nr. 8), der Europameister 2011, der amtierende Europameister Roger-Yves Bost (Fr), Basel-GP-Siegerin Luciana Diniz (Por) sowie die beiden holländischen Mannschafts-Weltmeister Maikel van der Vleuten und Gerco Schröder.

Ein Dutzend Schweizer Reiter

Im Vorjahr siegten Schweizer Reiter in nicht weniger als sieben der neun internationalen Springen. Diese Erfolgsserie dürfte für das Dutzend der eingeladenen Schweizer schwierig zu wiederholen sein. Das Kontingent von Equipenchef Andy Kistler führen Olympiasieger Steve Guerdat, der wohl auf Albführens Paille in den schwierigsten Prüfungen setzt, der mit gleich sieben Spitzenpferden wieder neu berittene Pius Schwizer und Schweizer Meister Martin Fuchs an. Auch die WM-Teilnehmer Paul Estermann, Jane Richard Philips und Romain Duguet, der in Basel mit einem 2. Platz im LGT-Springen überzeugte, sind aufgeboten.

Berücksichtigung für das Weltcupspringen fanden auch Janika Sprunger, Werner Muff, Niklaus Rutschi und Claudia Gisler. Der Luzerner Rutschi mit Windsor (Zweite im Championat von Basel) und die Urnerin Claudia Gisler mit Cordel (Achte und beste Schweizerin mit im GP von Basel) haben sich beim ersten Turnier des Jahres empfohlen. Alain Jufer (Sechster im GP in Genf) und die Solothurner Nachwuchshoffnung Emilie Stampfli, die Titelverteidigerin in der LGT-Challenge am Samstag ergänzen das einheimische Dutzend. Co-Präsident und Sportchef Rolf Theiler: "Ein besseres Teilnehmerfeld kann man kaum präsentieren."

Ein Tag in Paris

Paris rückte in der vergangenen Woche negativ in die Schlagzeilen. "Dieser schwarze Tag hat auch uns beschäftigt. Paris bleibt aber unser Show-Thema. Wir werden Paris in erfreulichen und vielseitigen Facetten zeigen", versprechen die Co-Präsidenten Reto Caviezel und Oliver Höner unisono. "Wir stellen erstmals eine Stadt in den Mittelpunkt unserer Show. Die Zuschauer werden nach Paris, der Stadt der Liebe, der Mode, der Musik, der Sehenswürdigkeiten und der Pferde entführt. Wir werden unsere Gäste aus Paris, die berühmte Garde Républicaine besonders, mit offenen Armen empfangen."