Russland
Das erwartet die Schweizer Nati an der Fussball-WM: «Da ist eben auch viel Schein dabei»

Im Juni war die «Nordwestschweiz» in Russland. Wie ticken die Menschen im Gastgeberland der Weltmeisterschaft? Begegnungen in einem Land vieler Gegensätze, das mehrheitlich andere Probleme als den Fussball hat. Eine Reise durch Russland.

Fabian Vogt
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Nicht alle Russen freuen sich auf die WM - Mikhail aus Jekaterinburg hingegen schon.

Nicht alle Russen freuen sich auf die WM - Mikhail aus Jekaterinburg hingegen schon.

Fabian Vogt

Sankt Petersburg. Der Kopf ist gefüllt mit Gedichten von Puschkin, Dostojewski und Rilke, als ich in der ehemaligen Zarenstadt lande. Bald einmal stelle ich fest: Selbst die ganz Grossen scheiterten daran, die Einmaligkeit der Stadt mit Worten festzuhalten.

Eine Unentschieden reichte der Schweiz im letzten Spiel zur Teilnahme an der WM:

Yann Sommer: Note 4 90 Minuten lang ist er immer souverän. Hält jeden Schuss, egal wie hart. Pflückt jede Flanke, egal wie tückisch. Dann kommt die 91. Minute und Sommer segelt unter der letzten verzweifelten Flanke durch. Zum Glück klärt Rodriguez auf der Linie.
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Stephan Lichtsteiner: Note 5,5 Eine herausragende Vorstellung des Captains. Leidenschaftlicher Antreiber. Treibt das Team nach vorne. Gute Rushes. Defensiv dazu immer solid.
Fabian Schär: Note 6 Gewinnt viele Zweikämpfe. Dazu auch fast jedes Kopfballduell. Ist der Patron, den wir uns im Zentrum der Abwehr wünschen. Dazu spielt er einige tolle lange Bälle. Ist schon in WM-Form.
Manuel Akanji: Note 5,5 Wiederholt seinen starken Auftritt von Belfast. Das ist bemerkenswert. Nur eine Unsicherheit über das gesamte Spiel. In dieser Form mehr als nur eine Alternative zu Djourou.
Ricardo Rodriguez: Note 5,5 Im Hinspiel verwertet er den Penalty. Nun rettet er die Schweiz in der Nachspielzeit vor einer nervenaufreibenden Verlängerung. Auch sonst stilsicher. Gegen vorne darf an der WM dann noch etwas mehr kommen.
Granit Xhaka: Note 4 Vielleicht ist es ungerecht, weil wir sehr hohe Ansprüche an ihn haben, weil wir wissen was er eigentlich könnte. Zu Beginn des Spiels begeht er einige Fehlpässe zu viel. Auch einige Konter kann er nicht unterbinden. Schwamm drüber.
Denis Zakaria: Note 5 Imponierend, wie gelassen der 20-Jährige die Aufgabe bewältigt. Riskiert nie zu viel. Erobert einige Bälle. Kein Zweifel: Er war die richtige Wahl, um Behrami zu ersetzen. Weiter so!
Xherdan Shaqiri: Note 4,5 Erneut mit toller Einstellung unterwegs. Rackert viel. Einige gute Szenen zu Beginn. Danach kann er sich immer weniger durchsetzen.
Blerim Dzemaili: Note 3 Die nächste ungenügende Vorstellung. Vergibt alleine vor dem Tor eine Grosschance, danach mit noch weniger Selbstvertrauen. So wird es schwierig, den Stammplatz bis zur WM zu halten.
Steven Zuber: Note 4 Bringt Tempo ins Spiel. Das ist gut. Weniger gut sind seine Abschlüsse. Müsste zwingend ein Tor machen. In der zweiten Hälfte weniger sichtbar als zuvor.
Haris Seferovic: Note 4 Allein schon mit seinem Fleiss und seiner Arbeitseinstellung hat er die genügende Note verdient. Ja, es läuft nicht alles optimal für ihn im Moment. Doch Seferovic ist wichtig für dieses Team. Und die Pfiffe gegen ihn? Beschämend!
Admir Mehmedi: Note 4 In der 61. Minute für Dzemaili eingewechselt. Kann nicht viel bewegen. Man merkt ihm die Krise im Klub an.
Remo Freuler: keine Note In der 81. Minute für Shaqiri eingewechselt. Zu kurz im Einsatz für eine Bewertung.
Breel Embolo: keine Note In der 86. Minute für Seferovic eingewechselt. Zu kurz im Einsatz für eine Bewertung.

Yann Sommer: Note 4 90 Minuten lang ist er immer souverän. Hält jeden Schuss, egal wie hart. Pflückt jede Flanke, egal wie tückisch. Dann kommt die 91. Minute und Sommer segelt unter der letzten verzweifelten Flanke durch. Zum Glück klärt Rodriguez auf der Linie.

Keystone

Mächtige Strassen, zum Weinen schöne Kirchen, überlebensgrosse Statuen, goldene Paläste und donnernde Flüsse prägen das Stadtbild ebenso wie zahlreiche Cafés, die gleichzeitig an die Leningrader Vergangenheit erinnern und Zeugnis des modernen Russland ablegen. Doch der Geist der Stadt lässt sich weder in Worte fassen noch in Bildern gefangen nehmen. Er ist vielmehr in den Bewohnern zu finden, die so beschwingt durchs Leben gehen.

Zarte Frauen mit Dinosaurier-Tattoos und Hünen, mit Gitarre und Sopranstimme ausgestattet, sinnieren stundenlang über den Zustand der Welt, Busfahrer hupen sich beim Passieren beinahe überschwänglich zu, Marktfrauen kämpfen nicht um die besten Plätze, sie spielen darum. Es scheint, als müssten die Bewohner jeden Moment aufsaugen an diesem Ort, der aus dem Traum eines Einzelnen den Traum vieler machte.

Wenn nächstes Jahr die Fussball-Touristen kommen, werden sie für russische Verhältnisse beinahe überschwänglich begrüsst, die Lebensfreude der Petersburger ist ansteckend. Die Besucher werden anschliessend in ein atemberaubendes Stadion geführt. Bei dessen Anblick wollen die Organisatoren vergessen lassen, dass der Bau ein Paradebeispiel für Korruption und Misswirtschaft in Russland ist, der die Stadt bei Bildungs- und Gesundheitsthemen um Jahre zurückwirft, weil dafür benötigte Gelder in die massiv überteuerte WM-Arena flossen.

St. Petersburg: Die barocke Smolny Kathedrale erstrahlt im schönen Licht.

St. Petersburg: Die barocke Smolny Kathedrale erstrahlt im schönen Licht.

Fabian Vogt

Die Menschlichkeit der Stadt kann ein solches Debakel freilich nicht brechen. Es ist der 3. April 2017. Ein TerrorAnschlag in der U-Bahn tötet 15 Menschen. Auch ich bin in der U-Bahn, ein paar Kilometer vom Anschlagsort entfernt. Die Menschen reagieren panisch: Nur schnell zurück an die Oberfläche und weg hier! Das Chaos ist vorprogrammiert.

Weil die U-Bahn zur Lebensader der Stadt gehört, steht der öffentliche Verkehr still. Deshalb reagieren viele Bewohner, bringen mit ihren Fahrzeugen die Menschen aus der Gefahrenzone. Mich fährt ein Taxi kostenlos zum Bahnhof. Auf der Fahrt nach Moskau wird mir bewusst, St. Petersburg braucht die WM viel weniger als die WM St. Petersburg.

Moskau: Die etwas gar hektische Hauptstadt

Nur rund vier Stunden dauert die Fahrt zwischen den beiden wichtigsten russischen Städten. Unterschiedlicher könnten die Eindrücke nicht sein. Die Menschen in Moskau wirken gehetzt. Am Abend bleiben viele Cafés leer, die Menschen arbeiten. Die Lichter der Büros verwandeln die Stadt in ein Farbenspiel. Auch schön, aber anders.

Eine angenehme Abwechslung zum Moskauer Individualismus ist Natascha. Die 22-Jährige arbeitet als Hostel-Managerin. Vor sechs Jahren kommt die Jura-Studentin aus Ufa in die Hauptstadt, weil sie genug von den Traditionen ihrer Heimat hat. «In Baschkortostan wird anders gesprochen, es gibt andere Lieder und anderes Essen. Ich aber fühle mich als Russin», erklärt Natascha.

Moskau: Hostel-Managerin Natascha sagt: «Russland ist weit weg von einer nationalen Identität.»

Moskau: Hostel-Managerin Natascha sagt: «Russland ist weit weg von einer nationalen Identität.»

Fabian Vogt

«Ich liebe mein Land wirklich. Aber auch 25 Jahre nach der Zerschlagung der Sowjetunion sind wir noch weit weg davon, eine nationale Identität zu haben. Menschen in Wladiwostok beispielsweise fühlen sich viel stärker mit China verbunden als mit Moskau.»

Dass die WM wie in Deutschland dazu beitragen könnte, einen neuen Nationalstolz zu entwickeln, glaubt Natascha nicht: «Wir Russen sind schon patriotisch. Wir feiern unsere Kriegshelden und sind stolz auf unsere Geschichte. Doch der Sport wird nicht dazu beitragen, Differenzen der verschiedenen Kulturen beizulegen, dafür ist Fussball hier zu wenig wichtig».

Während der WM gibt es für Russland keine Visa-Pflicht. Und wer ein WMTicket hat, kann mit der Eisenbahn gratis von Spielstätte zu Spielstätte fahren. In dieser Bahn verstecken sich viele Geschichten. Zum Beispiel jene von Piotr, einem 75-jährigen ehemaligen Offizier, der auch heute noch arbeiten muss, um zu überleben.

Zugfahrt nach Nischni Nowgorod: Piotr (75), ehemaliger Offizier, arbeitet noch immer, um zu überleben.

Zugfahrt nach Nischni Nowgorod: Piotr (75), ehemaliger Offizier, arbeitet noch immer, um zu überleben.

Fabian Vogt

Oder jene von Lisa und Svetja, einem lesbischen Pärchen, das ein Kind adoptiert hat, obwohl Homosexuelle in Russland vom Staat nicht anerkannt werden und vermehrt Repressalien ausgesetzt sind. Wie das geht? «Ich habe mich als Alleinstehende ausgegeben», sagt Svetja. Die beiden sind auf dem Weg nach Nischni Nowgorod, Austragungsort von vier Vorrundenspielen und einem Achtelfinal. Mit Foto in der Zeitung erscheinen möchten sie lieber nicht.

Nischni Nowgorod: Kein Ort, um zu verweilen

Der erste Eindruck aus Nischni Nowgorod: Es riecht nach Wasser. In der fünftgrössten Stadt Russlands kommen die beiden grossen Flüsse Wolga und Oka zusammen. Ein feucht-warmer Wind weht dem Besucher beständig ins Gesicht. Einer der Bewohner ist Sergey, früherer Kickbox-Meister Russlands. Heute arbeitet er im Winter in einer Öl-Raffinerie und im Sommer führt er Abenteuerreisen für Touristen durch.

Allerdings nicht in Nischni Nowgorod, sondern in Kamtschatka, dem östlichsten Teil Russlands. Denn Nischni Nowgorod hat für Touristen wenig zu bieten. Obwohl die Stadt innerhalb Russlands als Wissenschafts- und Universitäts-Stadt gefeiert wird und schon vor 800 Jahren gegründet wurde, ist sie bieder.

Nischni Nowgorod: Der ehemalige Kickbox-Meister Sergey führt Abenteuer-Reisen für Touristen durch.

Nischni Nowgorod: Der ehemalige Kickbox-Meister Sergey führt Abenteuer-Reisen für Touristen durch.

Fabian Vogt

Die Altstadt verschwindet mehr und mehr, die modernen Gebäude sind nicht besonders einfallsreich gestaltet. In den Strassen türmen sich Abfallberge, in den Läden gibt es hauptsächlich Massenware zu kaufen. Entsprechend kurz ist mein Aufenthalt, der nächste Standort Kasan verspricht, interessanter zu werden.

Kasan: Unzufriedenheit trotz Sportbegeisterung

Keine zehn Stunden dauert die Fahrt mit dem Zug nach Kasan. In die Sporthauptstadt Russlands. Für die Universiade 2013 mit 12 000 teilnehmenden Studenten werden 30 neue Sportstätten gebaut. 2015 findet die Schwimm-WM in Kasan statt. Und wie es sich für eine Sporthauptstadt gehört, ist auch die Fussball-WM schon heute ein dominierendes Thema. Wenn auch nicht nur positiv.

Der 45-jährige Markus redet sich schnell ins Feuer, wenn man ihn auf den Grossevent anspricht. «Die russischen Behörden fordern zahlreiche zusätzliche Sicherheitsmassnahmen, Hoteliers müssen beispielsweise jede einzelne Seite ausländischer Reisepässe kopieren und an die Behörden senden.»

Kasan: Hostel-Besitzer Markus redet sich ins Feuer: «Es gibt viel zu viele Regeln während der WM.»

Kasan: Hostel-Besitzer Markus redet sich ins Feuer: «Es gibt viel zu viele Regeln während der WM.»

Fabian Vogt

Als Besitzer zweier Hostels ist Markus davon überzeugt, dass sich die Mehraufwände der WM niemals rechnen werden, auch nicht durch erhöhte Übernachtungspreise und mehr Gäste. Er sagt: «Sicher, die WM wird Russland in ein positives Licht rücken, wie es auch die Olympischen Spiele in Sotschi taten. Doch da ist eben auch viel Schein dabei. Die Veranstaltungsorte geben viel Geld für Infrastruktur und Sicherheit aus – und binden so Geld, das vielleicht anderweitig gebraucht werden kann.»

Samara: Viel Herzblut, Zweckoptimismus

Anders sieht dies Anna. Sie ist eigentlich Journalistin, doch für die WM hat sie die Seiten gewechselt, arbeitet seit einigen Monaten als PR-Frau für das lokale Organisationskomitee von Samara. «Das Geld wird nicht nur in kurzfristige Projekte investiert, sondern dazu verwendet, die Stadt zu verschönern. Das ist wichtig für uns, damit auch nach der WM Touristen kommen». Die Vermutung liegt nahe: Es wird ein frommer Wunsch bleiben.

Die Stadt muffelt nach Sowjetzeit, ohne aber vom damaligen Klassizismus profitiert zu haben. Fabrikanlagen und Plattenbauten sorgen nicht gerade für Begeisterungsstürme. Doch im Vergleich mit Nischni Nowgorod scheint die Stimmung hier positiver. Die Menschen freuen sich über den Besucher, nehmen sich mehr Zeit als an allen anderen Orten, kennen Xherdan Shaqiri und Granit Xhaka. Doch Begeisterung nützt nichts, wenn es an Infrastruktur fehlt.

Samara: Anna ist überzeugt: «Das Geld der WM wird die Stadt nachhaltig verschönern.»

Samara: Anna ist überzeugt: «Das Geld der WM wird die Stadt nachhaltig verschönern.»

Fabian Vogt

So ist die beste Möglichkeit, von Kasan ins 300 Kilometer entfernte Samara zu gelangen, die Auto-Route. Sascha fährt die Strecke dreimal pro Woche und spart sich mit jedem Passagier Benzingeld, deshalb bietet er sich als Mitfahrgelegenheit an. Unglücklicherweise ist die Strasse in derart desolatem Zustand, dass daneben der Wald von Arenberg beim Rad-Klassiker Paris–Roubaix eine in Watte gepackte Autobahn ist.

Auch wenn sich Sascha alle Mühe gibt, immer nur mit zwei Reifen in den Schlaglöchern zu landen, muss ich in den sechs Stunden wohl gleich viele Schläge einstecken wie Wladimir Klitschko bei seinem letzten Kampf gegen Anthony Joshua.

Jekaterinburg: Industriestadt mit dem gewissen Etwas

Entsprechend froh bin ich, ist das nächste Ziel wieder mit dem Zug erreichbar. Jekaterinburg ist bereits der östlichste WM-Standort, knapp 2000 Kilometer von Moskau entfernt. Bis vor wenigen Jahren war die im Uralgebirge gelegene Stadt vor allem für Gewerbetreibende interessant, doch dank der Transsibirischen Eisenbahn trägt der Tourismus mittlerweile einen knapp zweistelligen Prozentbereich zum wirtschaftlichen Erfolg der Stadt bei. Das Stadtzentrum lädt zum Verweilen ein, die Menschen geben sich viel Mühe, Reisende willkommen zu heissen. Das Militär hält eine Parade ab, an jeder dritten Strassenecke sitzt ein Musikant.

In dieser Stadt arbeitet Mikhail, eigentlich als Ingenieur. Doch weil er Freude an Fussball und Sprachen hat, länger in Europa studierte und grundsätzlich ein geselliger Mensch ist, hilft er seit 2012 mit, dass die WM in Jekaterinburg ein Erfolg wird. Mikhail kümmert sich um Stadtpläne für Touristen, die Betreuung Medienschaffender und die Koordination von Volunteers.

Der Job sei fantastisch, sagt der 30-Jährige. Nervig sei nur, dass es ab und an Reibereien zwischen dem Organisationskomitee der WM, das zentralistisch geführt ist, und der Stadt gibt. So würde Moskau teilweise Schulungen nicht wie versprochen abhalten und viel Freude an Bürokratie entwickeln.

Jekaterinburg: Der Journalist, umgeben von freiwilligen Helferinnen. «Volunteer-Stellen sind beliebt – nicht nur wegen Gratis-Englisch-Kursen.»

Jekaterinburg: Der Journalist, umgeben von freiwilligen Helferinnen. «Volunteer-Stellen sind beliebt – nicht nur wegen Gratis-Englisch-Kursen.»

Fabian Vogt

Svetja und Jelena sind freiwillige Helferinnen in Jekaterinburg. Ihre Aufgabe ist es, mögliche Volunteers zu prüfen. Das Interesse, an der WM mitzuhelfen, sei derart gross, dass man rund 50 Prozent der Interessenten absagen müsse. «Nicht nur wegen der Gratis-Englisch-Kurse!» Viele Schüler und Studenten wollen dazu beitragen, Russland der Welt in einem guten Licht zu präsentieren.

Aber das «echte Russland» zur Schau stellen? So, wie es die Organisatoren vor der WM-Vergabe versprachen? Vielleicht sind Englisch-Kurse für Einheimische, keine Visa-Pflicht und Gratis-Zugfahrten gute Mittel. Aber wer weiter in den Osten Russlands reist, durch Sibirien bis nach Kamtschatka, das geografisch von Moskau fast gleich weit wie von Los Angeles entfernt ist, lernt immer weniger Menschen kennen, die über die WM sprechen möchten. Und immer mehr Leute, die frustriert sind. Weil sie das Geld lieber in ihre Regionen investiert sähen als in den Fussball.