Der Kampf der Giganten

Roger Federer oder Novak Djokovic? Die beiden Tennis-Superstars liefern sich auf den Tennis-Courts dieser Welt immer wieder umkämpfte Duelle. Wie gut wissen Sie über die Rivalität der aktuellen Weltnummern Eins und Drei Bescheid?

Wie oft fand das Duell Federer vs. Djokovic bereits statt?

51 Mal

44 Mal

47 Mal

Aus wie vielen der 44 Spiele konnte Roger Federer als Sieger herausgehen?

Federer konnte nur 18 Partien gewinnen.

Federer führt das Head to Head mit 27 zu 17 Siegen klar an.

Es steht unentschieden. Federer wie auch Djokovic konnten je 22 Mal triumphieren.

Roger Federer ist Papa von vier Kindern: Myla Rose, Charlene Riva, Leo und Lennart. Wie viele Kinder hat der 6 Jahre jüngere Djokovic?

Zusammen mit seiner Ehefrau Jelena hat der Djoker einen gemeinsamen Sohn.

Djokovic hat gar keine Kinder.

Djokovic ist wie auch Federer Vater von Zwillingen.

Novak Djokovic ist bekannt für sein überragendes Grundlinienspiel. Was zeichnet Roger Federer aus?

Seine Vorhand

Seine Rückhand

Sein Return

Welches Spiel zwischen Federer und Djokovic dauerte am längsten?

Der Halbfinal an den US Open 2011

Der French Open Halbfinal 2011

Der Wimbledon Final 2014

An welchem Turnier fand das erste Match zwischen Federer und Djokovic statt?

An den French Open 2005

Am Cincinnati Masters 2006

Am Monte Carlo Masters 2006

302 Wochen als Nummer 1 der Weltrangliste. So sieht die Bilanz von "King Roger" aus. Wie viele Wochen ist Djokovic bereits die Nummer 1?

153 Wochen

181 Wochen

189 Wochen

Beide haben gleich viele verschiedene Masters-1000 Turniere gewinnen können. Wie viele sind das?

7

9

8

Federer ist Preisgeld-Rekordhalter. Über 97 Millionen US-Doller sackte er bisher ein. "Nole" ist ihm jedoch auf den Versen. Wie steht es um seine Finanzen?

94.251.218 US-Dollar

91.346.984 US-Doller

86.983.719 US-Doller

Wie sieht das Head to Head an Grand-Slam-Turnieren aus?

Djokovic führt mit 8:6

Federer führt mit 9:5

Es steht auch unentschieden: 7:7

Nichtswisser

Sie schalten denn Fernseher wohl erst ein, wenn Federer in einem grossen Final steht - wenn überhaupt. Nach wenigen Minuten befinden sie sich jedoch meist im Tiefschlaf, so spannend ist Tennis ja dann halt doch wieder nicht. Aber hey, wenigstens können Sie von sich behaupten, das Spiel "gesehen" zu haben.

Tennis-Fan

Für Tennis interessieren Sie sich schon. Aber zu einem guten Tennis-Match gehört auch ein Bier. Oder zwei. Oder drei.

Experte

Wow. Da kennt sich aber jemand aus. Sind Sie der inoffizielle Trainer von Roger Federer oder der Nachhilfelehrer von seinen beiden Töchtern?

Die epischsten Schlachten

2010. US Open. Halbfinal. Sieg Novak Djokovic. 5:7, 6:1, 5:7, 6:2, 7:5. 3 Stunden und 44 Minuten.

3 Stunden und 44 Minuten duellierten sich Federer und Djokovic im Halbfinal der US Open 2010.  Nachdem Djokovic den vierten Satz klar mit 6:2 für sich entscheiden konnte, rechnete niemand mehr so richtig mit Federer. Doch nach 3 Stunden und 25 Minuten hatte King Roger bei Aufschlag Djokovic plötzlich zwei Breakbälle und somit zweimal die Chance, das Spiel zu seinen Gunsten zu entscheiden. Doch Djokovic kämpfte sich zurück, schaffte das Break im nächsten Game und liess dann nichts mehr anbrennen.

Australian-Open-Halbfinal: Das sagt Federer über Djokovic, das sagt Djokovic über Federer.

2011. French Open. Halbfinal. Sieg Roger Federer. 7:6, 6:3, 3:6, 7:6. 3 Stunden und 39 Minuten.

Die Revanche Federers für die Halbfinal-Niederlage an den US Open im letzten Jahr. Nach erbittertem Kampf und einem beinahe 8-minütigen Tie-Break zum Abschluss schlug Federer mit einem Ass zum Sieg auf und besiegelte die fünfte French-Open-Finalteilnahme seit 2006. 

Grafik: Elia Diehl

2011. US Open. Halbfinal. Sieg Novak Djokovic. 6:7, 4:6, 6:3, 6:2, 7:5. 3 Stunden und 51 Minuten.

Im selben Jahr kam es an den US Open zur Halbfinal-Neuauflage vom letzten Jahr. Und wieder sollte Federer den Kürzeren ziehen – diesmal nach einem beinahe noch dramatischeren Spiel als 2010. Federer gewann die ersten beiden Sätze, den zweiten davon sogar ziemlich klar. Wer aber jetzt schon dachte, Federer stünde mit einem Bein bereits im Final, hatte die Rechnung ohne den Djoker gemacht. Eindrücklich meldete er sich zurück und liess in Satz Nummer drei und vier Federer nicht den Hauch einer Chance. Doch das Spiel war noch immer nicht entschieden. Federer schaffte im fünften und entscheidenden Satz das Break, führte mit 5:3 und hatte bei eigenem Aufschlag zwei Matchbälle – wovon er wieder keinen verwerten konnte. Das Momentum kippte auf Djokovics Seite und kurze Zeit später stand Nole als Finalist fest.

2014. Wimbledon. Final. Sieg Novak Djokovic. 6:7, 6:4, 7:6, 5:7, 6:4. 3 Stunden und 56 Minuten.

Es war angerichtet. Der Traumfinal. Der Kampf der Giganten. Roger Federer gegen Novak Djokovic. Mit dem achten Wimbledon-Titel vor Augen sicherte sich Roger Federer nach zwei abgewehrten Satzbällen den ersten Satz im Tie-Break. Es sollte dies der Auftakt zu einem beinahe 4-stündigen Abnützungskampf über fünf Sätze sein, denn Djokovic konnte wie so oft reagieren – und wie! Er packte im zweiten und dritten Satz sein bestes Tennis aus und dominierte Federer von der Grundlinie aus. 2:1 für Nole nach drei Sätzen. Der vierte Satz war dann an Dramatik kaum zu überbieten. Djokovic konnte beim Stand von 5:3 zum Matchgewinn aufschlagen  - doch die Djokovics Nerven begannen zu flattern. Federer meldete sich eindrücklich zurück, holte vier Games in Folge und brachte den vierten Satz ins Trockene. Einmal mehr duellierten sich die beiden Stars über fünf Sätze. Und einmal mehr hiess in einem wichtigen Spiel der Sieger Novak Djokovic. Ein würdiger Sieger in einem grossen Final zweier grossen Spieler.

Grafik: Elia Diehl

Die einseitigsten Duelle

2010. ATP World Tour Finals. Halbfinal. Sieg Roger Federer. 6:1, 6:4. 1 Stunde und 21 Minuten.

Keine Blösse gab sich Roger Federer im Halbfinal der ATP World Tour im Jahr 2010. In gerad einmal 1 Stunde und 21 Minuten liess er Djokovic keine Chance und siegte diskussionslos mit 6:1 und 6:4.

2011. Dubai Championships. Final. Sieg Novak Djokovic. 6:3, 6:3. 1 Stunde und 12 Minuten.

In seiner Wahlheimat Dubai liess sich Federer von Djokovic regelrecht vorführen. Bloss einige Monate nach seinem klaren Sieg an den den World Tour Finals in London kassierte er im Final der Dubai Championship eine schmerzliche Niederlage.

2012. French Open. Halbfinal. Sieg Novak Djokovic. 6:4, 7:5, 6:3. 2 Stunden und 5 Minuten.

Gar nichts zu melden hatte Roger Federer im Halbfinal der French Open 2012. Gegen einen entfesselten Novak Djokovic verlor Federer in drei Sätzen mit 6:4, 7:5 und 6:3. Einzig im zweiten Satz konnte Federer den Djoker ein wenig ins Schwitzen bringen, doch Djokovic liess im Tie-Break nichts mehr anbrennen und sicherte sich Satz Nummer zwei.

2012. Cincinnati Masters. Final. Sieg Roger Federer. 6:0, 7:6. 1 Stunde und 20 Minuten.

6:0. So lautete das klare Verdikt nach dem ersten Satz im Final vom Cincinnati Masters 2012. Djokovic war ein Schatten seiner selbst. Im Eiltempo raste „FedEx“ zum fünften Triumph in Cincinnati – es sollten bis heute noch zwei Titel dazukommen, womit er sich Rekordsieger des Master-1000-Turniers nennen darf.

2015. ATP World Tour Finals. Final. Sieg Novak Djokovic. 6:3, 6:4. 1 Stunde und 20 Minuten.

Das letzte Duell der beiden ewigen Rivalen entschied Djokovic in überzeugender Art und Weise für sich. Nach dem klaren Sieg Federers in der Gruppenphase schlug Djokovic im Final zurück und liess Federer im Final der ATP World Tour in der Londoner O2-Arena blass aussehen.