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Das dramatische Ende der Helden von Bergamo – Paris dank zwei späten Toren im Halbfinal der Champions League ein

PSG-Stürmer Neymar im Zweikampf mit dem Schweizer Remo Freuler.

PSG-Stürmer Neymar im Zweikampf mit dem Schweizer Remo Freuler.

Paris St. Germain siegt im Champions-League-Viertelfinal gegen Bergamo mit 2:1. Der Schweizer Remo Freuler und sein Atalanta zeigen ein mitreissendes Spiel – und werden am Ende doch ins Tal der Tränen gestürzt.

Und dann ist die Freude bei Paris umso grösser. Neymar ballt beide Fäuste und schreit seine Freude in den Nachthimmel von Lissabon hinaus. Doch noch ein 2:1-Sieg im Viertelfinal gegen Atalanta Bergamo. Erst in der 90. Minute glichen die Pariser durch Marquinhos nach der Vorarbeit von Neymar aus, ehe in der Nachspielzeit gar noch durch Eric Maxim Choupo-Moting der Siegtreffer gelang. Neymar und Kylian Mbappé hatten den Treffer vorbereitet.

Lange in dieser Partie sah es nach einem Überraschungssieg aus. Bergamo spielt eine starke Partie, geht früh in Führung. Es ist auch ein bisschen Glück dabei beim Führungstor in der 27. Minute, als der Ball irgendwie vor Mario Pasalic landet. Der Kroate schlenzte den Ball in die Maschen. In der Folge aber wirkte der Auftritt von Bergamo gefestigt, die Franzosen hatten derweil mit dem Pressing der Italiener Mühe. Erst dank der Einwechslung von Kylian Mbappé konnte Paris zeigen, welche Qualität im Team steht. Paris kam immer besser ins Spiel. Dies galt insbesondere auch für Neymar, der in der ersten Halbzeit zu häufig auf sich alleine gestellt war.

Mit Atalanta Bergamo mit dem Schweizer Remo Freuler und dem Schweiz-Albaner Berat Djimsiti ist das Überraschungsteam der Champions League also ausgeschieden. Dies hätte bereits viel früher als in diesem Viertelfinal der Fall sein können. Denn in den ersten Partien deutete gar nichts darauf hin, dass Bergamo das Überraschungsteam des Turniers werden würde. Bergamo bezahlte bei seiner ersten Teilnahme in der Königsklasse einiges an Lehrgeld. 0:4 in Zagreb, 1:2 gegen Donezk, 1:5 in Manchester lauteten die ersten Resultate, ehe Bergamo dank sieben Punkten in den nächsten drei Gruppenspielen doch noch den Sprung in das Achtelfinale gelang. Dort schalteten die Italiener Valencia deutlich aus, die Träume in der Lombardei wurden grösser – ehe sie spät von Paris gebremst wurden.

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