Unglaublich
Aarauer Curlerinnen sorgen an der WM für eine sensationelle Premiere

Die Schweizer Curlerinnen vom CC Aarau um Skip Silvana Tirinzoni haben an der WM in Calgary eine historische Sensation abgeliefert. Beim 13:4-Sieg über Dänemark glückte ihnen ein Achterhaus, das maximale Ergebnis in einem End.

Marcel Kuchta
Merken
Drucken
Teilen
Die Schweizerinnen mit Esther Neuenschwander, Melanie Barbezat, Silvana Tirinzoni und Alina Pätz (v.l.) vor der historischen Resultattafel.

Die Schweizerinnen mit Esther Neuenschwander, Melanie Barbezat, Silvana Tirinzoni und Alina Pätz (v.l.) vor der historischen Resultattafel.

PD

Das gabs noch nie! In 104 Curling-Weltmeisterschaften (62 bei den Männer/42 bei den Frauen) gelang noch keinem Team jemals das Kunststück, in einem End (Durchgang) sämtliche acht eigene Steine für sich zu verbuchen. Nun haben also die Curlerinnen des CC Aarau, die an der WM in Calgary die Schweiz vertreten, dieses schier unmögliche Kunststück geschafft.

Im siebten End des Vorrundenspiels gegen Dänemark fabrizierten die Aarauerinnen tatsächlich ein Achterhaus. Dies, weil die Däninnen angesichts ihres 4:5-Rückstand voll auf die Karte Risiko setzen und im Verlauf des Durchgangs und mit steigendem Druck immer wie mehr Fehlsteine spielten. Am Ende musste die letzte Spielerin der Schweizerinnen, Alina Pätz, ihren Stein nur noch im Haus platzieren. Logisch, gaben die Däninnen beim Stand von 4:13 die Partie auf.

Die Aarauerinnen um Skip Silvana Tirinzoni sind mit vier Siegen aus vier Spielen hervorragend in das WM-Turnier gestartet. Als Titelverteidigerinnen gehören sie auch dieses Jahr natürlich wieder zu den heisstesten Anwärterinnen auf die Goldmedaille.