EM 2016
Chance verpasst: Die Schweiz kommt gegen passive Rumänen nicht über ein Remis hinaus

Nach einem Penalty-Treffer Rumäniens kommt die Schweiz nach der Halbzeitpause durch Mehmedi zum verdienten Ausgleich. Mit dem Unentschieden hat die Schweiz den dritten Rang auf sicher - die Achtelfinalqualifikation rückt näher.

Merken
Drucken
Teilen
Traf im zweiten Schweizer EM-Spiel gegen Rumänien wuchtig mit links zum 1:1: Admir Mehmedi (rechts)
42 Bilder
Impressionen vom zweiten EM-Gruppenspiel der Schweiz gegen Rumänien
5075617
5074886
Embolo
Freistoss Shaqiri
Spektakulär aber ineffizient - Shaqiri
Fallrückzieher Shaqiri
Admir Mehmedi trifft zum Ausgleich und verhindert damit wohl seine Auswechslung.
Jubel Schweiz
Jubel Schweiz (2)
Jubel bei den Schweizern
Rumänische Fans zünden im Stadion Petarden.
Rumänische Fans zünden im Stadion Petarden.
Kann sich die Schweiz in der zweiten Halbzeit aufrappeln?
Schwacher Rodriguez
Die Schweiz im Dusel
Verzweiflung bei der Nati
Mehmedi
Xhaka
Xhaka enerviert
Jubel beim Torschützen
Seferovic
Der Penalty ist drin
Penalty
Behrami
Shaqiri gegen Grigore
Stancu im Höhenflug
Haris Seferovic
Goalie Yann Sommer gibt Anweisungen
Rumäniens Stancu im Zweikampf mit Shaqiri
Anpfiff!
Warum-Up der Nati vor dem Spiel gegen Rumänien
Die Stimmung bei den Schweizer Fans ist schon vor dem Anpfiff im Parc des Princes gut.
Ebenso bei den Rumänen.
Rumänische Fans vor dem zweiten EM-Gruppenspiel gegen die Schweiz (2)
Schweizer Fans vor dem zweiten EM-Gruppenspiel gegen Rumänien (6)
Schweizer Fans Stimmen sich in Paris mit einem Fondue auf das Spiel gegen Rumänien ein.
Schweizer Fans vor dem zweiten EM-Gruppenspiel gegen Rumänien (2)
Schweizer Fans vor dem zweiten EM-Gruppenspiel gegen Rumänien (1)
Schweizer Fans vor dem zweiten EM-Gruppenspiel gegen Rumänien (3)
Schweizer Fans vor dem zweiten EM-Gruppenspiel gegen Rumänien (4)

Traf im zweiten Schweizer EM-Spiel gegen Rumänien wuchtig mit links zum 1:1: Admir Mehmedi (rechts)

KEYSTONE/JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Admir Mehmedi sorgte mit seinem fünften Tor im 44. Länderspiel-Tor, dass die Schweiz zum verdienten Ausgleich kam. Der Flügel, der bei Bayer Leverkusen eine schwierige Saison hatte, erzielte in der 57. Minute das 1:1.

Im Anschluss an einen Corner schoss Mehmedi den Ball mit links wuchtig in die weite Torecke. Anhand des klaren Chancenplus in der ersten Halbzeit zugunsten der Schweiz ging die Egalisierung des Skores in Ordnung - auch wenn die SFV-Auswahl wie schon im Startspiel gegen Albanien einige heikle Momente zu überstehen hatte. Das schwächere Team war sie definitiv nicht.

An bisherigen Endrunden mit dem gleichen Modus ist noch nie ein Gruppendritter mit vier Punkten noch ausgeschieden. Insofern ist das ein gutes Omen für das Schweizer Team. Zum Abschluss der Vorrunde trifft die Schweiz am Sonntagabend um 21 Uhr in Lille auf Frankreich.

Starker Schweizer Beginn

Der Anfang war vielversprechend gewesen, wie schon gegen Albanien. Die Schweiz erspielte sich Torchancen, wie gegen Albanien. Aber sie nutzte sie in der Person von Haris Seferovic nicht, wie gegen Albanien.

Einmal nach herrlicher Drehung im Strafraum und mit rechts (6.), einmal nach herrlichem Steilpass (16.) scheiterte der Frankfurter Stürmer in sehr aussichtsreicher Position.

Just in dieser wirklich starken Phase, als die Schweizer alles im Griff zu haben schienen, fiel das 0:1. Oder besser: half Stephan Lichtsteiner kräftig mit. Das Reissen des Captains am Trikot von Alexandru Chipciu konnte der russische Schiedsrichter Sergej Karassew gar nicht übersehen.

Der Penalty (18.) war die logische Folge. Wie gegen Frankreich, als er zum 1:1 ausglich, behielt Bogdan Stancu aus elf Metern erneut die Nerven.

Weitere gute Schweizer Möglichkeiten vor der Pause verzeichnete Fabian Schär mit einem Weitschuss (20.) und Blerim Dzemaili, der in der 38. Minute freistehend einen Kopfball neben das Tor setzte.

Allerdings hätte es da bereits 0:2 stehen können. Die Schweizer bekundeten bei einem Pfostenschuss des Rumänen Cristian Sapunaru (28.) grosses Glück.

Telegramm:

Rumänien - Schweiz 1:1 (0:1). - Parc des Princes, Paris. - 43'576 Zuschauer. - SR Karasew (RUS). - Tore: 18. Stancu (Foulpenalty/Foul Lichtsteiner an Chipciu) 1:0. 57. Mehmedi (Djourou) 1:1.

Rumänien: Tatarusanu; Sapunaru, Chiriches, Grigore, Rat (62. Filip); Prepelita, Pintilii (46. Hoban); Torje, Stancu (83. Andone), Chipciu; Keserü.

Schweiz: Sommer; Lichtsteiner, Schär, Djourou, Rodriguez; Behrami, Xhaka; Shaqiri (91. Tarashaj), Dzemaili (83. Lang), Mehmedi; Seferovic (64. Embolo).

Bemerkungen: Beide Teams komplett. 28. Pfostenschuss von Sapunaru. Verwarnungen: 22. Prepelita (Foul). 24. Chipciu (Foul). 37. Keserü (Foul). 50. Xhaka (Foul). 76. Grigore (Foul). 93. Embolo (Foul).

Gruppe A: Rumänien - Schweiz 1:1 (1:0). 21.00 Uhr: Frankreich - Albanien (in Marseille).

Rangliste: 1. Schweiz 2/4. 2. Frankreich 1/3. 3. Rumänien 2/1. 4. Albanien 1/0.

Hier können Sie das Geschehen im Liveticker nochmals nachlesen: