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«Bin erst zufrieden, wenn ich das Turnier gewinne»: Stan Wawrinka misst sich mit Rafael Nadal

Seinen bislang letzten Erfolg gegen Rafael Nadal feierte Stan Wawrinka 2015 in Paris, in Madrid möchte er diesen Triumph nun wiederholen.

Seinen bislang letzten Erfolg gegen Rafael Nadal feierte Stan Wawrinka 2015 in Paris, in Madrid möchte er diesen Triumph nun wiederholen.

Erst zum zweiten Mal in diesem Jahr gewinnt Stan Wawrinka drei Spiele in Folge. Nun peilt er in den Viertelfinals von Madrid seinen grössten Coup an: einen Sieg gegen Rafael Nadal. Das Kunststück ist ihm auf Sand in acht Versuchen einmal gelungen: 2015 in den Viertelfinals von Rom.

Etwas im Schatten von Belinda Bencic (22), die in Madrid mit Naomi Osaka zum zweiten Mal in diesem Jahr die Nummer 1 der Welt besiegte, und Roger Federer (37), der erstmals seit drei Jahren wieder ein Turnier auf Sand bestreitet, überzeugt mit Stan Wawrinka auch ein dritter Schweizer. In den Achtelfinals besiegte er den Japaner Kei Nishikori (29, ATP 7). Es ist nach Rotterdam erst das zweite Mal in diesem Jahr, dass Wawrinka drei Spiele in Folge gewinnt.

In den Viertelfinals misst sich der 34-Jährige nun zum 21. Mal mit Sandkönig Rafael Nadal (32). «Obwohl ich meistens verliere, freue ich mich darauf», sagt Wawrinka. «Denn auf Sand ist Rafa die ultimative Herausforderung.»

Von den 20 Duellen, von denen Wawrinka nur drei für sich entscheiden konnte, fanden acht auf Sand statt, sieben Mal gewann der Romand nicht einmal einen Satz. Doch 2015, in den Viertelfinals von Rom, besiegte er Nadal mt 7:6, 6:2.

Wieder zurück in der Top 30

Auch in Madrid massen sich die beiden schon, 2013 im Final gab der Spanier beim 6:2, 6:4 nur vier Games ab. Seither hat Wawrinka in Madrid nur noch ein Spiel gewonnen, im Vorjahr fehlte er wegen einer Verletzung.

Letztmals duellierten sie sich 2017 im Final von Roland Garros auf Sand. Wawrinka verlor diesen klar mit 2:6, 3:6, 1:6. Seinen dritten und bislang letzten Erfolg gegen Nadal feierte er im Herbst 2015 beim Hallenturnier von Paris-Becy. 

Ungeachtet des Resultats gegen Nadal steht Wawrinka ab Montag in der Weltrangliste erstmals seit einem Jahr wieder unter den Top 30. Nach zwei Knieoperationen im Spätsommer 2017 war er zwischenzeitlich bis auf den 263. Rang abgerutscht.

Ist er mit dem Viertelfinal-Einzug bereits zufrieden? «Nein, natürlich nicht. Das bin ich erst, wenn ich ein Turnier gewinne», sagt er mit einem Schmunzeln. Sein Ziel sei es, die Besten zu schlagen. Also auch Rafael Nadal.

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